FPÖ pro Mittelstand: Studie bestätigt verheerende Wirtschaftspolitik von Regierung und Kammer

Wirtschaftsbund schweigt und verlost Ballkarten für Wahlkarten

Wien (OTS) - Betretenes Schweigen ist die Reaktion auf die neue Studie unter kleinen und mittleren Unternehmen, die der Regierung und der Wirtschaftskammer ein verheerendes Zeugnis ausstellt, kritisiert Barbara Kappel, Spitzenkandidatin der "FPÖ pro Mittelstand" bei den bevorstehenden WK-Kahlen in Wien. Die unter 1000 Unternehmern von UIK-austria durchgeführte Erhebung zeichnet ein Bild massiver Unzufriedenheit. Kappel sieht die Forderungen von FPÖ pro Mittelstand und die Kritik an der Wirtschaftskammer bestätigt.

Laut Studie empfinden 92% aller befragten Unternehmen die Steuer- und Abgabequote als zu hoch, 86% können sich mit den wirtschaftspolitischen Maßnahmen der Bundesregierung nicht identifizieren und 77% sind mit der Unterstützung durch ihre Interessenvertretung wenig bis gar nicht zufrieden. Das bestätigt das Bild, das wir aus zahlreichen Kontakten mit Unternehmern gewinnen konnten. Viele würden sich eine ganz andere Politik wünschen und sich gerne vom Zwang der Wirtschaftskammer-Mitgliedschaft befreien: "Daher ist der Zuspruch für unsere Kandidatur enorm, und hunderte Unternehmer wollen selbst aktiv mitarbeiten sowie Verantwortung übernehmen", so Kappel.

Durch die Studie werde bestätigt, dass die Regierung nur Politik für Banken und Großindustrie mache und die kleinen und mittleren Unternehmen im Regen stehen lasse. "Es überrascht nicht, dass 81 Prozent auch Handlungsbedarf bei den Förderungen für KMU sehen. Das Bisschen an Unterstützung, das ihnen die Regierung in dieser verheerenden Wirtschaftskrise gewährt, kommt wegen der überbordenden Bürokratie nicht an", weiß Kappel.

Das Schweigen der Spitzen von Wirtschaftskammer und ÖVP-Wirtschaftsbund zu dieser Studie, die auch medial weitgehend totgeschwiegen wird, sei skandalös. Wiens Wirtschaftskammer-Präsidentin Brigitte Jank zum Beispiel gefalle sich nur als Schönrednerin der betrüblichen Zustände: "Es ist geradezu grotesk, dass der Wiener Wirtschaftsbund nach Jahrzehnten Alleinherrschaft in der Wirtschaftskammer kurz vor der Wahl draufkommt, dass es einiges zu entlasten, vereinfachen und anzukurbeln gibt, und dabei eins zu eins das Programm und die Forderungen der FPÖ pro Mittelstand verliest. Dabei hätten die ÖVP-Kämmerer schon längst Gelegenheit und Macht gehabt, sich dafür einzusetzen", erklärt Kappel.

Offenbar habe man im Wirtschaftsbund aber andere Prioritäten: Seit einigen Tagen beklagen Unternehmer telefonische Belästigungen. Für die Übermittlung eines Wahlkartenantrags werden Ballkarten für den Wirtschaftsbundball versprochen. "Eine Wahlkarte kann jeder Unternehmer direkt bei der Wirtschaftskammer beantragen. Warum der Wirtschaftsbund hier noch zusätzlich Geld für ein Call-Center verprassen muss, ist mir schleierhaft", so die freiheitliche Spitzenkandidatin. Bezahlen müssten es ja die Zwangsmitglieder, und für deren Geld sei den Schwarzen nichts zu teuer: "Außer geschenkten Ballkarten fällt dem Wirtschaftsbund jedoch selbst kein Argument mehr ein, warum man ihn wählen sollte." (Schluss)hb

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