Matznetter: "Pröll gesteht endlich Kreditklemme ein"

Dass Banken-Solidaritätsabgabe die Kreditklemme verschärfen würde, ist für Matznetter "auf rechtlichem Weg denkmöglich"

Wien (OTS/SK) - "Die Reaktion von Finanzminister Pröll auf die von der SPÖ geforderte Banken-Solidaritätsabgabe ist mehr als verwunderlich: Beharrlich hat die ÖVP bisher die Kreditklemme bestritten. Doch auf einmal ist von einer Verschärfung die Rede, wenn Banken völlig zu Recht nach ihrem Anteil an der Krisenbekämpfung gefragt werden", kritisiert der SPÖ-Wirtschaftssprecher und SWV-Präsident Dr. Christoph Matznetter. "Diese Abgabe ist ein richtiges Zeichen dafür, dass jene, die jahrelang vom nicht regulierten internationalen Finanzsystem profitiert haben, jetzt auch ihren Teil zur Sanierung beitragen", so Matznetter. ****

Die Drohung der Banken, dass sich Kredite als Folge der Abgabe verteuern und die Vergabe verschärfen würde, sei mehr als verwunderlich: "Dass Josef Pröll als oberster Hüter der Bankenaufsicht diese Teuerungen und Verschärfungen ankündigt, ist nicht nachvollziehbar: Denn er stellt damit in Wahrheit eine Art Kartell-Absprache in den Raum, durch die alle Banken gemeinsam die Konditionen für Unternehmer und Privatpersonen verschärfen. Das ist schlichtweg illegal und scharf abzulehnen", so Matznetter: "Die Banken-Solidaritätsabgabe ist eine Vermögensbesteuerung, die die Bankeigentümer trifft." (Schluss) sa/cv

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