Gehälter der Bankangestellten steigen um durchschnittlich 1,36 %

Breite Unterstützung der Beschäftigten hat Abschluss möglich gemacht

Wien (OTS/ÖGB) - Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) konnte sich gestern abend mit den Arbeitgebern auf einen Kollektivvertragsabschluss für die etwa 80.000 Beschäftigten des Finance-Sektors einigen.++++

Mit 1. Februar 2010 werden alle Gehaltstabellen im ersten Schritt um 0,75 Prozent erhöht und mit 1. August 2010 um weitere 15 Euro Fixbetrag. Das bedeutet eine nachhaltige Wirkung von durchschnittlich 1,36 Prozent. Die kollektivvertraglichen Kinderzulagen werden um 1,36 Prozent erhöht, die Lehrlingsentschädigung um 1,5 Prozent. Weiters wurde die Verankerung von Sabbaticalregelungen in den Kollektivverträgen vereinbart. Zukünftig wird die Kollektivvertragsperiode von 12 Monaten auf den Stichtag 1. April des Jahres umgestellt. Es wurde auch vereinbart, dass die Gültigkeit der nächstjährigen Erhöhung wieder 12 Monate betragen.

"Der Abschluss liegt in seiner nachhaltigen Wirkung mit 1,36 Prozent deutlich über dem Letztangebot der Arbeitgeber. Das Ergebnis wurde unter anderem durch die großartige aktive Unterstützung tausender Kolleginnen und Kollegen möglich", bedankt sich der Verhandlungsführer der GPA-djp, Günther Benischek bei jenen, die auf Postkarten, Plakaten oder im Internet die Forderungen des Verhandlungsteams unterstützt haben.

"Durch die Verschiebung des Stichtages in den Frühjahr wird der Finance-Bereich künftig mit eine noch wichtigere Rolle im Konzert der Kollektivvertrags-Frühjahrsrunden spielen und eine zentrale Leitfunktion für diese Bereiche einnehmen", erklärt der stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-djp Karl Proyer. Neben wichtigen Industriebereichen wie Elektro, Chemie und Papier verhandelt auch die Versicherungsbranche im Frühjahr.

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