VP-Gerstl: Sicherheitsmaßnahmen der Wiener Linien reine Ankündigungspolitik

Mangelnde Transparenz veranlasst ÖVP Wien zu Kontrollamtsprüfersuchen

Wien (OTS) - "Wir haben alle den Eindruck, dass sich in den
letzten Jahren die Unfälle bei den Wiener Linien dramatisch erhöht haben. Da jedoch Unfälle mit öffentlichen Verkehrsmitteln in den Statistiken nicht - wie bereits von der ÖVP Wien gefordert - separat ausgewiesen werden, fehlt es hier an der notwendigen Transparenz. Wir wollen aber wissen, wo die Ursachen für die zahlreichen Unfälle liegen und wie es, im Sinne der Fahrgäste, um die Sicherheitseinrichtungen bestellt ist. Da die Wiener Linien jegliche Information verweigern, haben wir eine Prüfung des Kontrollamtes über die Sicherheitsstandards bei den Wiener Linien eingebracht", so ÖVP Wien Verkehrssprecher LAbg. Wolfgang Gerstl.

Das Prüfersuchen umfasst die Sicherheit bei den Straßenbahnen, Autobussen, U-Bahnen sowie die Ausbildung des Fahrpersonals unter dem Aspekt der Sicherheit. So sollten die sicherheitsrelevanten Standards, wie Ausstattung, Sicherheitsmaßnahmen, Wartungsintensität aller Garnituren sowie das sicherheitstechnische Ausstattungsniveau, die Einhaltung der Brandschutzbestimmungen und der Brandschutzmaßnahmen, die Sicherheitsausstattung bzw. Unfallsicherheit als Kriterium bei der Beschaffung geprüft werden.

"Die ÖVP Wien hat im Zusammenhang mit den Unfällen mehrmals die Um-bzw. Nachrüstung alter Garnituren mit Rückspiegeln, Türfühlern, etc. gefordert. Die Wiener Linien haben die Umrüstung bis Ende 2009 versprochen. Bis heute sind noch immer mehr als 200 Straßenbahnen ohne die nötigen Sicherheitsstandards unterwegs. Der schleppende Austausch der alten U-Bahn Granituren führt zu täglichen Ausfällen im U-Bahn Betrieb und zu unnötigen Verspätungen. Bis heute sind die notwendigen Umrüstungen nicht abgeschlossen, geschweige denn alle Fahrzeuge sicherheitstechnisch auf den aktuellen Stand der Technik gebracht", kritisiert Gerstl.

"Sicherheit geht in allen Lebensbereichen vor. Die Stadt Wien darf Sicherheitsmaßnahmen nicht negieren. Es ist höchst an der Zeit, die Wiener Linien auf den Stand der Technik zu bringen, eine unabhängige Kommission zur Untersuchung von Unfallursachen einzurichten und hier für Transparenz zu sorgen", so Gerstl abschließend.

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