Wiener ÖVP bemängelt Sicherheit bei den Wiener Linien

Wien (OTS) - Fehlende bzw. zu langsame Maßnahmen zur Sicherheit
der Wiener Linien kritisierte die Wiener ÖVP am Mittwoch im Rahmen eines Pressegesprächs. So sei bis dato weder eine zugesagte Nachrüstung von Rückspiegeln noch eine Ausstattung mit neuen Türsicherungen für alte Straßenbahngarnituren erfolgt. Auch auf Defekte bei neuen Niederflurgarnituren sei zu spät reagiert worden. Zudem ortete Verkehrsprecher GR Wolfgang Gerstl (ÖVP) eine zu kurze Ausbildung des Fahrpersonals, eine mangelnde Überprüfung der Ausgebildeten und eine fehlende Transparenz bei den Alarmplänen.

Aus diesen Gründen habe die ÖVP am 31.12.2009 beim Kontrollamt einen Antrag zur Überprüfung der Sicherheitsstandards der Wiener Linien eingebracht, so Gerstl. Das Ansuchen umfasse die Sicherheit bei Straßenbahnen, Bussen und U-Bahnen sowie die Ausbildung des Fahrpersonals im Bereich Sicherheit.

Kritik kam seitens der ÖVP auch an den kolportierten Mehrkosten von 5 Millionen Euro für den 24-Stunden-Betrieb der U-Bahnen am Wochenende. Dies entspreche nicht der Realität, laut Gerstl würden die Mehrkosten rund eine Million Euro betragen.

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