FCG-Lehrergewerkschafter Maresch wirft Schmied Verhöhnung der ÖsterreicherInnen vor

Wien (OTS) - Die von Dr. Claudia Schmied ins Leben gerufene Werbekampagne zur Bildungsreform zeigt die Unverfrorenheit der sozialistischen Bildungsministerin, meint Stephan Maresch.
Nach dem Motto "jede Woche ein neuer Politgag" gebraucht Schmied berühmte Österreicherinnen für ihre parteipolitischen Zwecke. Honorige Persönlichkeiten, die in einem differenzierten Schulsystem eine gute Ausbildung genossen haben, müssen für Schmieds Wunsch nach einer Einheitsschule herhalten.
Dr. Schmied macht ständig dieselben Fehler. Anstatt im Sinne der Kinder und Jugendlichen die Schulgebäude zu renovieren, die LehrerInnen zu unterstützen und die wahren Probleme der österreichischen Bildungslandschaft zu lösen, wirft sie, von einem scheinbar unerschöpflichen Werbebudget gespeist, Steuergelder für sinnentleerte Kampagnen hinaus. Auf Kosten der Steuerzahler finanziert sie in Krisenzeiten unter Zuhilfenahme einer Werbefirma einen Popstar und Werbegeschenke in großer Stückzahl. Laut Krone.at antwortet die Bundesministerin auf die Frage, was diese Kampagne kostet: "Ich weiß die Kosten, sage sie aber nicht". Ein weiteres Beispiel der Verhöhnung der Österreichischen Bevölkerung und der LehrerInnen, führt Maresch weiter aus.

All jene, die nach dem Frühjahr 2009 auf ein Einlenken von Schmied gehofft haben, werden von Woche zu Woche mehr enttäuscht. Bildungspolitik, die ausschließlich darauf ausgerichtet ist, Druck auf den Koalitionspartner auszuüben, missachtet auf Grund ihrer pädagogischen Ziellosigkeit die berechtigten Wünsche der Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen.
Wir Standesvertreter wehren uns gegen diese Vorgangsweise, denn die österreichische Bevölkerung hat ein Recht auf eine gestaltende, zukunftsorientierte und konsensuale Bildungspolitik, erklärt Maresch abschließend.

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Stephan Maresch
PflichtschullehrerInnengewerkschaft
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