Neues Volksblatt: "Integration" (von Michael Kaltenberger)

Ausgabe vom 20. Jänner 2010

Linz (OTS) - Mit dem "Nationalen Aktionsplan für Integration" hat die Bundesregierung Farbe bekannt, unter welchen Bedingungen Zuwanderung nach Österreich möglich sein soll.
Ein heikles Thema, wie die Kritik am Integrationsplan zeigt, die unmittelbar nach dem Ministerratsbeschluss eingesetzt hat. Und zwar von allen Seiten: Den einen ist künftig zu viel Zuwanderung möglich, den anderen zu wenig. Dabei ergeben sich recht interessante Seilschaften, wie Grüne und Industriellenvereinigung. Für die Grünen sind es die verlangten Deutschkenntnisse noch vor der Einreise nach Österreich, die sie als nicht praktikabel und damit als "Verhinderung von Migration" sehen. Und der Industriellenvereinigung, die Zuwanderung vor allem aus dem Blickwinkel des Arbeitsmarktes sieht, ist der Grundsatz "Integration vor Neuzuzug" ein Dorn im Auge. Tatsache ist: Zuwanderung braucht klare Regeln, die sich an den Interessen Österreichs und an der Akzeptanz der Österreicher orientieren. "Ihr Kinderlein kommet ..." kann nicht der Grundsatz sein.
In diesem Sinn hat Innenministerin Maria Fekter ein Konzept vorgelegt, das die Balance zwischen Akzeptanz und Menschlichkeit hält. Ein Konzept, das dazu beitragen wird, Konflikte zu vermeiden, die bei einem ungeregelten Zuzug unvermeidbar sind.

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