JG-Tauß/Tuncel: Im Nationalenaktionsplan (NAP)-Integration fehlen konkrete Maßnahmen und Finanzierungspläne

Weiters fehlen wichtige gesellschaftspolitische Inhalte, wie die soziale Integration der 2. und 3. Generation

Wien (OTS) - "Es ist bedauerlich, dass mit gesetzlichen Verschärfungen die
unmenschliche Politik der Ministerin Fekter fortgesetzt wird.", beurteilen Tina Tauß JG-Bundesvorsitzende und Tülay Tuncel Bundes-Integrationssprecherin der Jungen Generation in der SPÖ den präsentierten Nationalenaktionsplan.

"Menschen vor der Einreise nach Österreich zum Deutschkurs zu verpflichten, geht an realen Gegebenheiten vorbei. Viele Länder haben keine Strukturen, die das Erlernen der Sprache ermöglichen. Vor allem Frauen aus Drittländern, die in Bildungsfragen schlecht abschneiden, kommen wieder zum Handkuss.", so Tuncel. "Dass das Recht auf Familie gerade von einer christlich-sozialen Partei beschnitten wird, zeigt wieder einmal das wahre Gesicht der ÖVP. Es geht hierbei um ein nicht-verhandelbares Menschenrecht."

Gelungene Integration an Strafen anzuknüpfen ist ein falscher Ansatz. Gerade dieser Ansatz ist auch aus pädagogischer Sicht höchst umstritten.

"Integration ist ein Querschnittsthema und muss in alle Bereiche einfließen, nur dann können die Früchte einer gelungenen Politik erkannt werden. Es ist bedauerlich, dass dieses wichtige Thema beim Innenministerium angesiedelt ist, welches generell die Integrationsfrage gemeinsam mit der Sicherheitsfrage diskutiert", so Tauß abschließend.

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