Höllerer/Cortolezis-Schlager: Schulpartnerschaft stärken

Hearing zur SchülerInnen-Mitbestimmung im Petitionsausschuss

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Es ist wichtig, dass sich Jugendliche am demokratischen Prozess beteiligen und bereit sind, im jungen Alter für die Gestaltung der Schule und der Bildungspolitik Mitverantwortung zu übernehmen, stellten heute, Dienstag, die ÖVP-Obfraustellervertreterin im Petitionsausschuss Anna Höllerer und ÖVP-Abg. Mag. Katharina Cortolezis-Schlager, Mitglied im Petitions-und im Unterrichtsausschuss, anlässlich der heutigen Sitzung des Ausschusses für Petitionen und Bürgerinitiativen fest. Die Sitzung widmete sich mit einem Expertenhearing dem Thema Demokratie in der Schule. Ausgangspunkt für das Hearing waren Bürgerinitiativen der Schülerunion sowie des Vereins "Coole Schule". Schülervertreter präsentierten dabei den Politikern im Hohen Haus ihre Ideen. ****

"Ich freue mich über diese erlebbar gemachte Bildungsdiskussion", so Höllerer, die der Schülerunion zur großen Beteiligung an ihrer Bürgerinitiative "Demokratie macht Schule" gratulierte. "Über 6.500 Unterschriften zeigen deutlich, dass Schülerinnen und Schüler sehr engagiert für mehr Mitsprache im Rahmen der Schulautonomie eintreten." Die Abgeordnete würde sich freuen, wenn aus dieser Bürgerinitiative auch konkrete Ergebnisse erwachsen. Beide Bürgerinitiativen wurden dem Unterrichtsausschuss einstimmig zugewiesen.

"An der großen Beteiligung sieht man: Es gibt keine Politikmüdigkeit, im Gegenteil - es herrscht großes Interesse, mitzubestimmen", so Cortolezis-Schlager weiter. Für die ÖVP sei es selbstverständlich, dass die Schulpartner in wichtige Entscheidungen einbezogen werden. Demokratie müsse aber schrittweise in der Schule erlernt werden. "Kein Kind im Alter von sechs Jahren hat schon die Reife eines 16-Jährigen", so die Abgeordnete zur Forderung, bereits Volksschüler mitbestimmen zu lassen. "Als Unterrichtsprinzip unterstütze ich, dass Kinder und Jugendliche altersadäquat und schrittweise Verantwortung übernehmen."

Zu prüfen sei laut Cortolezis-Schlager der Vorschlag der Schülerunion, die Unterschiede zwischen Hauptschulen und AHS-Unterstufe bezüglich des Unterstufensprechers/in aufzuheben.

Schule solle auch "auf die Rolle als Staatsbürgerin und Staatsbürger vorbereiten" und die Schülerinnen und Schüler "zur Teilhabe am öffentlichen Leben" befähigen. Großes Augenmerk sollte vor allem auf die Gruppe der 14- bis 19-Jährigen gelegt werden, die schrittweise auf das Wählen vorbereitet werden sollten, sagte die ÖVP-Abgeordnete und unterstrich abschließend die Wichtigkeit des Ausbaus der Schulautonomie.
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