Prammer: Mehr Transparenz bei Vermögen NR-Präsidentin trifft im Rahmen eines Tirol-Tags LH Platter

Wien (Pk) - Einen Tirol-Tag absolviert Nationalratspräsidentin Barbara Prammer heute. Das umfangreiche Programm setzt sich aus politischen Gesprächen mit führenden Landespolitikern, dem Besuch von Sozialeinrichtungen und Diskussionsveranstaltungen zusammen. Entschieden für Solidarität und gegen eine Neidgesellschaft sprach sich Prammer zum Auftakt in einer von der Arbeitskräfteinitiative Tirol "akifair" veranstalteten Podiumsdiskussion aus. Eine Abschaffung des geltenden Berufsschutzes für Arbeitslose, wie unlängst von Landeshauptmann Günther Platter vorgeschlagen, lehnte sie ab. Vielmehr müsse die aktive Arbeitsmarktpolitik ausgebaut werden. Das sei gerade in der Krise wichtig, erklärte die Präsidentin und verwies auf den volkswirtschaftlichen Nutzen: "Jede Maßnahme für Betroffene kommt über Kaufkraft und privaten Konsum auch den Unternehmen zugute."

Die Präsidentin bezog sich in diesem Zusammenhang auf die morgen, Mittwoch, stattfindende parlamentarische Enquete zu Verteilungs- und Leistungsgerechtigkeit. Jede und jeder erbringe Leistungen nach ihren/seinen Möglichkeiten. Transparenz bei staatlichen Transferleistungen sei bei Unselbstständigen bereits sehr weit gediehen, so Prammer, "jetzt soll sie auch bei Vermögen und Sachleistungen kommen".

Werbung für die auf ihre Betreiben hin vor zweieinhalb Jahren eröffnete "Demokratiewerkstatt" betrieb die NR-Präsidentin im Gespräch mit Landeshauptmann Platter. Mehr als 20.000 Schülerinnen und Schüler haben diese Einrichtung bereits besucht. "Wir haben hier ein absolutes Vorzeigeprojekt und wir haben mittlerweile viel Know-how in der politischen Bildung junger Menschen", sagte Prammer. Platter zeigte sich an einer Kooperation interessiert, über entsprechende Modelle soll jetzt nachgedacht werden.

Weiters traf sich Prammer mit der stellvertretenden Landtagspräsidentin Gabi Schiessling und Landesrat Gerhard Reheis. Der Besuch eines Kinderschutzzentrums und eines Gewaltschutzzentrums sowie die Teilnahme an einer von der überparteilichen Frauenplattform organisierten Diskussionsveranstaltung zum Thema "Mehr Frauen in die Politik" im Landhaus am Abend runden das Programm ab. (Schluss)

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