AKS: Demokratieverständnis entsteht nicht über Nacht

AKS nahm Stellung zur Schuldemokratiedebatte vor heutigem Nationalratsausschuss

Wien (OTS/SK) - Als geladene ExpertInnen machten sich die VertreterInnen der Aktion Kritischer SchülerInnen (AKS) heute im Petitionsausschuss für eine umfassende Partizipation der SchülerInnen stark. Eckpunkte: politische Bildung, Demokratie für SchülerInnen in jedem Alter, Mitbestimmung in den Klassen und Direktwahl der Landes-und BundesschülerInnenvertretung. ****

"Demokratisches Verständnis ist kein Effekt, der über Nacht entsteht, sondern sich durch aktives Erleben in der Schule herausbildet. Die Förderung durch ein verpflichtendes Schulfach 'Politische Bildung' muss ein fixer Bestandteil im Schulalltag sein, der SchülerInnen von Beginn ihrer Schullaufbahn an begleitet und nicht erst im Rahmen eines Freifaches in der Oberstufe einsetzt", ist sich Iris Schwarzenbacher, Bundesvorsitzende der AKS, sicher.

Weitere wichtige Punkte der SchülerInnenbewegung sind die Mitgestaltungsmöglichkeit in den einzelnen Unterrichtsfächern durch die Einrichtung eines Klassenrats sowie demokratische Prozesse durch verstärkte Mitbestimmung schon in den Unterstufen und Volksschulen zu fördern.

Verwundert zeigt sich die Vorsitzende außerdem, dass bei den vorliegenden Petitionen zur Schuldemokratie "noch immer am bestehenden Wahlsystem der Landes- und BundesschülerInnenvertretung festgehalten wird. Aktuell wird der Bundesschulsprecher oder die Bundesschulsprecherin von lediglich 29 Personen gewählt. Die AKS fordert daher eine Direktwahl der gesetzlich eingerichteten Vertretungen".

"EntscheidungsträgerInnen müssen sich bewusst sein, dass die Umsetzung weniger Einzelforderungen nicht effektiv ist. Viel mehr ist die Einführung eines umfassenden Gesamtkonzeptes notwendig", so die SchülerInnenvertreterin abschließend.

Das gesamte Demokratiekonzept der AKS steht auf www.aks.at zum Download bereit. (Schluss) bj/cv

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