Korrektur zu Aussendung OTS0186 (Sozialhilfe-SP-Wagner: Wien ist und bleibt die Sozialhauptstadt Europas)

Wien (OTS/SPW-K) - Im zweiten Absatz, 4. Zeile, lautet die Zahl
für die Sozialaufwendungen der Stadt im heurigen Jahr richtig 1,14 Milliarden Euro. Im Folgenden die korrigierte Aussendung:

Sozialhilfe - SP-Wagner: Wien ist und bleibt die Sozialhauptstadt Europas!
Unverständnis gegenüber ÖVP-Ablehnung der Erhöhung der Sozialhilfe-Richtsätze

"Auch wenn die Wiener ÖVP ständig den gegenteiligen Eindruck zu erwecken versucht, so zeigen die Fakten, dass Wien die Sozialhauptstadt Europas ist", wies Dienstag der Vorsitzende des Sozialausschusses des Wiener Gemeinderates, SP-Gemeinderat Kurt Wagner, die Kritik von VP-Gemeinderätin Korosec im Zusammenhang mit der Erhöhung der Sozialhilfe-Richtsätze zurück. "Die Sozialhilfe wurde um 1,5 Prozent - analog zur ASVG-Mindestpension - angehoben. Ginge es nach der ÖVP, hätte es diese Erhöhung nicht gegeben, weil sie heute in der Landesregierung dagegen gestimmt hat", so Wagner.

Es sei jedenfalls unverständlich, dass die ÖVP diese Erhöhung allein aus parteitaktischen Gründen ablehne und gleichzeitig unter den Tisch fallen lasse, dass Wien im heurigen Jahr gerade für Soziales den Rekordbetrag von 1,14 Milliarden Euro zur Verfügung stelle, so der Gemeinderat weiter. Im Vergleich zum Vorjahr bedeute das eine erneute Steigerung um 80 Millionen Euro. Bei einer EinwohnerInnenzahl von rund 1,7 Millionen Menschen biete die Stadt Sozialleistungen für 200.000 WienerInnen an. Im Gegensatz zu ländlichen Gebieten, trauten sich die Menschen in Wien, Sozialhilfe zu beantragen. "Darüber sollte sich Gemeinderätin Korosec einmal den Kopf zerbrechen", rät Wagner.

Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen listete Wagner einmal mehr die weiteren Sozialleistungen der Stadt auf. "Wien zahlt an rund 100.000 Menschen Sozialhilfe aus und für mehr als 100.000 sozial schwache WienerInnen gibt es den Mobilpass. Die Stadt zahlt bereits seit vergangenem Jahr einen auf 200 Euro erhöhten Heizkostenzuschuss zusätzlich zur Heizbeihilfe aus. Im Vergleich zu den Leistungen in Wien fällt der niederösterreichische Heizkostenzuschuss von 130 Euro geradezu lächerlich niedrig aus. Darüber hinaus gibt es in Wien noch zahlreiche weitere Hilfestellungen für sozial Bedürftige: Mobile Dienste (beispielsweise "Essen auf Rädern") für 27.000 WienerInnen, aktuell 3.770 Plätze in der Wohnungslosenhilfe, es gibt die Behindertenhilfe, die SchuldnerInnenberatung, das Landespflegegeld sowie die Bedarfsorientierte Mindestsicherung, auf die Wien lange Zeit gedrängt hat, mit September des heurigen Jahres. Auch finanziert die Stadt einen Großteil der Einrichtungen der Caritas oder anderer Sozialdienstleister, damit diese der Stadt bei der Bewältigung ihrer sozialen Aufgaben behilflich sein können", so Wagner abschließend. (Schluss)

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