Monika Posch: Urteil löst bei ÖVP-Frauen berechtigte Empörung aus

Konsequenzen müssen gezogen werden

Wien, 19. Jänner 2010 (OTS) Das Urteil an dem türkisch-stämmigen Österreicher, der seine Frau erstochen hat, hat bei den ÖVP-Frauen große Empörung ausgelöst. Hat sich dabei doch gezeigt, dass nach wie vor Gewalt gegen Frauen verharmlost wird. „Ein österreichischer Staatsbürger, egal welcher Herkunft, hat europäische Wertvorstellungen zu respektieren und hier kann Gewalt gegen Frauen nicht durch vermeintliche Gemütsbewegung entschuldigt werden“, stellt die Generalsekretärin der ÖVP-Frauen, Monika Posch, fest. ****

„Dass die Justizministerin keine Kritik an einem gefällten Urteil nimmt, ist verständlich, dass aus diesem Urteil jedoch Konsequenzen gezogen werden müssen, ist ebenso klar einzufordern“, so Posch. „Es ist sichtlich nach wie vor ein gesellschaftspolitisches Problem, trotz aller gesetzlichen Verbesserungen der letzten Jahre. Staatsanwälte, aber auch Laienrichter müssen sensibler auf geschlechtsspezifische Straftaten reagieren. Gezielte Schulungen in dieser Richtung sind notwendig
und werden von den ÖVP-Frauen eingefordert“, so die Generalsekretärin abschließend.

Für den Inhalt verantwortlich: Monika Posch, ÖVP-Frauen Bundesleitung, Lichtenfelsgasse 7, 1010 Wien

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