Maresch: Jank schließt sich Grünen-Kritik an Häupl-Maut an

Häupl-Maut für den 1. Bezirk sinnlos - Stadtmaut ab Stadtgrenze verhindert Kaufkraftabfluss ins Umland

Wien (OTS) - "Wirtschaftspräsidentin Jank hat völlig recht, wenn sie die Häupl-Maut aus wirtschaftlichen Gründen ablehnt", kommentiert Rüdiger Maresch, Umweltsprecher der Grünen Wien die heutige Presseaussendung von Wirtschaftskammer Wien-Präsidentin Brigitte Jank. Jank bezieht ganz eindeutig auf die von Bürgermeister Häupl favorisierte Maut-Variante mit der Ringstraße als Mautgrenze. "Diese Häupl-Maut lehnen wir ganz klar ab", so Maresch weiter.

Deshalb schlagen die Grünen auch die Stadtgrenze als Mautgrenze vor. "Dadurch wird der Wiener Wirtschaftsverkehr nicht beeinträchtigt und die Wiener Bevölkerung wird angeregt, ihr Geld wieder vermehrt in Wien auszugeben", erklärt Maresch. Jank bestätigt mit ihren Aussagen die Grüne Kritik an der Konzeptlosigkeit der SPÖ Wien in Bezug auf die Details einer City-Maut.

Eine Stadtmaut ab Stadtgrenze bringt für Wien eine Reduktion des Autoverkehrs um 20%. Viele, nicht unbedingt notwendige Autofahrten könnten dadurch vermieden bzw. auf den Öffentlichen Verkehr umgelagert werden. Dadurch werden Staus in Wien verringert und der verbleibende Autoverkehr wird flüssiger. Die Wiener Wirtschaftsbetriebe profitieren von einer solchen Stadtmaut, da ihre Staukosten erheblich reduziert werden. "Aus diesem Grund gehe ich davon aus, dass sich die Wirtschaftsbetriebe für eine echten City-Maut aussprechen werden, falls die SPÖ endlich eine Diskussion über sinnvolle Varianten einer City-Maut zulassen würde", so Maresch abschließend.

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