WKÖ-Vize Krenn: Unternehmenssteuer gehört reduziert!

Krenn: "Leitl soll sich innerhalb des schwarzen Koalitionspartners gegen Steuererhöhungen einsetzen und diese nicht herbeireden."

Wien (OTS/RfW) - Matthias Krenn, WKÖ-Vizepräsident und stellvertretender Bundesobmann des RfW zeigt sich verwundert über die Aussagen Leitls im Zigarrenclub am Beginn dieser Woche: "Präsident Leitl scheint wie das Wirtschafts-Kaninchen vor der bösen Regierungs-Schlange, wenn man sich seine Aussagen bzgl. Steuererhöhungen ansieht. Er ist doch innerhalb des Koalitionspartners ÖVP gut verankert und sollte dort, als Präsident der Wirtschaftskammer, die Interessen der Wirtschaftstreibenden mit aller Kraft vertreten. Das heißt für uns vom RfW auch, sich dafür einzusetzen, dass es in den nächsten Jahren zu keinerlei zusätzlichen Belastungen für Österreichs Unternehmer kommt. Wir vom RfW fordern sogar eine Reduktion der Unternehmenssteuer."

Für Vizepräsident Krenn ist es allem Anschein nach aber für die Regierung, und somit auch für die ÖVP schon fix, dass es neue Steuern und Steuererhöhungen geben wird: "Leitl spricht auch schon von Lohn-und Einkommenssteuererhöhungen. Und seine Lösungsvorschläge, wie eine Bürokratie- oder Pensionsreform sind doch nur pro Forma Anregungen. Denn schon seit Jahren wird über eine Verwaltungsreform gesprochen ohne nennenswerten Erfolg."

Der RfW fordert daher die Regierungsverantwortlichen auf, über eine Reduktion der Unternehmenssteuer nachzudenken: "Eine solche Reduktion funktioniert auch in Zeiten wie diesen und würde die Wirtschaft in Schwung bringen. Auch bei unseren deutschen Nachbarn wird laut darüber nachgedacht die Unternehmer nachhaltig zu entlasten. Wir in Österreich sollten Vorreiter sein."

Wichtig für Matthias Krenn ist es auch, dass der Staat die wirtschaftlichen Voraussetzungen schafft, damit Unternehmen vermehrt Eigenkapital bilden können. Damit wäre auch die wirtschaftsschädigende Abhängigkeit der Unternehmer von Banken, politischer Willkür und vom undurchsichtigen oft unerreichbaren Förderdschungel Geschichte. Die KMUs würden auf lange Sicht wieder finanziell gestärkt im Wirtschaftsleben stehen", so Matthias Krenn abschließend. (gg)

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