Gesundheit - SP-Ramskogler zu Psychiatrie: "Kontrollamt bestätigt korrekte medizinische Betreuung"

Medizinische und pflegerische Standards werden erfüllt

Wien (OTS/SPW-K) - "Nach der Untersuchungskommission und dem letztjährigen Kontrollamtsbericht zur Kinder- und Jugendpsychiatrie war das Prüfersuchen in Sachen Erwachsenenpsychiatrie ein weiterer Versuch von ÖVP und Grünen, die psychosoziale Versorgung in Wien pauschal schlecht zu machen", erklärte heute SP-Gemeinderätin und Mitglied des Kontrollausschusses Sonja Ramskogler in Folge der Veröffentlichung des Berichts auf den Internetseiten des Wiener Kontrollamts. "Das Kontrollamt bestätigte hingegen die korrekte medizinische und pflegerische Betreuung der psychiatrischen PatientInnen. Sie entspricht anerkannten medizinischen und pflegerischen Standards", sagte Ramskogler. Auch die Bedeutung der intensiv-medizinischen und intensiv-psychiatrischen Betreuung wird im Bericht unterstrichen.

Viele der Psychiatrischen Abteilungen des Wiener Krankenanstaltenverbunds sind in Gebäuden untergebracht, die noch aus der Kaiserzeit stammen. "Das Kontrollamt erkennt die bereits erfolgten Investitionen in die Häuser mit älterer Bausubstanz als positiv an. Allein für das Otto-Wagner-Spital sind für das Jahr 2010 Investitionen in der Höhe von rund sieben Millionen Euro geplant", so Ramskogler. Angemerkt wurde hingegen auch, dass die Dezentralisierung rascher hätte erfolgen können. "In der Regel werden geplante Absiedlungen aber erst durch Neubauten ermöglicht. Diese wurden von der Stadt Wien für die nächsten Jahre Schritt für Schritt vorgesehen." Auch hinsichtlich der Gebäude des PSD bestätigte das Kontrollamt, dass das bauliche Optimierungspotenzial bereits erkannt worden sei.

"Die Stadt Wien treibt die Psychiatriereform voran. Ziel ist die bestmögliche psychotherapeutische Behandlung. Unversperrt geführte Abteilungen ermöglichen den PatientInnen eine lebensnahe und an ihren Bedürfnissen orientierte stationäre Behandlung", sagte Ramskogler. Für die Schaffung geschlossener Psychiatrien, wie sie von Grün-Gemeinderätin Pilz Anfang Oktober im Wiener Gesundheitsausschuss gefordert worden seien, sei die Stadt Wien hingegen nicht zu haben, stellte Ramskogler klar.
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