Gesundheit - SP-Wagner: "Architekturwettbewerb zum KH Nord korrekt abgewickelt"

Verfahren entspricht dem Bundesvergabegesetz und den Leitlinien der Stadt Wien

Wien (OTS/SPW-K) - "Die Versuche der Grünen, das Krankenhaus Nord, eine wichtige Verbesserung für die Gesundheitsversorgung der Wienerinnen und Wiener, schlecht zu reden, scheitern auch mit dem vorliegenden Kontrollamtsbericht. Die Überprüfung des Architekturwettbewerbes bestätigt, dass dieser vollkommen korrekt durchgeführt wurde. Das Verfahren entspricht dem Bundesvergabegesetz und den Leitlinien der Stadt Wien", erklärte der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses des Wiener Gemeinderates und Mitglied des Kontrollausschusses, SP-Gemeinderat KR Kurt Wagner, in Folge der Veröffentlichung des Berichts auf den Internetseiten des Wiener Kontrollamts. "Die Auswahl des Siegerprojektes konnte vom Wiener Krankenanstaltenverbund nachvollziehbar begründet werden. Zudem attestiert das Kontrollamt, dass die Jury eines der besten Projekte ermittelt hat. Das ist gut für die WienerInnen, aber schlecht für die Wahlpropaganda der Grünen", sagt Wagner.

Grünen-Planungungssprecherin Sabine Gretner und Gesundheitssprecherin Sigrid Pilz hatten im Sommer eine Bevorzugung des Wettbewerbssiegers unterstellt. Die Recherchen des Kontrollamtes ergaben jedoch, dass "das Prinzip der Gleichbehandlung und der Gleichinformation aller TeilnehmerInnen nicht verletzt wurde". Das Kontrollamt fand keinerlei Anhaltspunkte, die auf Nebenabreden zur Bevorzugung eines bestimmten Teilnehmers oder einer Teilnehmerin schließen ließen.

Das Kontrollamt weist die Behauptung der Grünen, der Wettbewerbssieger habe das KAV-interne Vorkonzept gekannt, zurück. Siegermodell und Vorkonzept wiesen zwar "grundsätzliche konzeptionelle Ähnlichkeiten, in einigen Teilbereichen Übereinstimmungen auf". Bei näherer Betrachtung aller 37 eingereichten Wettbewerbsbeiträge relativiert das Kontrollamt allerdings diese Sicht, da auch zwölf andere TeilnehmerInnen den Hauptbaukörper ähnlich dem Vorkonzept positionierten. Knapp 50 Prozent der eingereichten Modelle hatten nach Süden ausgerichtete Bettentrakte und 14 der 37 Vorschläge wiesen eine Kammstruktur auf. "Abgeordnete Pilz hat noch im Sommer erklärt, 'bei der Ähnlichkeit der Konzepte hätten auch Laien die Parallelen erkennen müssen'. Hier hat offensichtlich eine Laiin geurteilt", stellte Wagner klar.

Die Einbindung von FachpreisrichterInnen aus den Reihen des Bieterkonsortiums PSV konnte das Kontrollamt nachvollziehen, man sah keine Gefahr einer "schädlichen Beeinflussung des Wettbewerbsverfahrens".

In Sachen Kostenentwicklung für das Krankenhaus Nord hielt das Kontrollamt fest, dass keinesfalls von einer Kostenexplosion gesprochen werden kann. "Die Kostenentwicklung ist vielmehr durch die unterschiedliche Anzahl der Betten für die Dimensionierung des Krankenhauses begründet", so der Bericht.
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