WKO-Hochhauser, IV-Beyrer: Wirtschaft hilft Opfern der Erdbebenkatastrophe

"Wir bauen Leben" - Hilfsaktion der Wirtschaftskammer, der Industriellenvereinigung, des Hilfswerk Austria International und der "Presse" für die Erdbebenopfer von Haiti

Wien (OTS/PWK034) - Die Not in Haiti ist unermesslich. Hunderttausende Tote und Obdachlose, Seuchengefahr und Unruhen - das sind die tragischen Folgen des furchtbaren Erdbebens vergangene Woche in Haiti.

"Auch wenn uns das gesamte Ausmaß der Katastrophe noch lange nicht bewusst ist und alle menschliche Vorstellungskraft übertrifft, müssen wir jetzt rasch handeln und helfen", sagt Anna Maria Hochhauser, Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Deshalb führt die WKÖ gemeinsam mit dem Hilfswerk Austria International, der Tageszeitung "Die Presse" und der Industriellenvereinigung die Hilfsaktion "Wir bauen Leben" für die Erdbebenopfer von Haiti durch.

Wir werden gern an unsere Mitgliedsunternehmen herantreten", so der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Markus Beyrer. In einem Brief an die IV-Mitglieder werde man sowohl um finanzielle Hilfe als auch um die Bereitstellung von Know-how für den Wiederaufbau ersuchen. "Dabei sollte sich unser Beitrag auf nachhaltige Projekte konzentrieren, um die Lebensbedingungen der Menschen auf Haiti nach dieser Katastrophe langfristig zu verbessern", betont Beyrer.

Die Geschäftsführerin von Hilfswerk Austria International, Heidi Burkhart, hat - wie in solchen Fällen üblich - rasch gehandelt und bereits einen ihrer Mitarbeiter nach Haiti entsandt. "Hilfswerk Austria kennt die dortigen Verhältnisse und die lokalen NGOs, womit gewährleistet ist, dass die Hilfe rasch und gezielt dort einsetzen kann, wo sie am Nötigsten gebraucht wird", weiß Walter Koren, Chef der Außenwirtschaft Österreich (AWO). Gemeinsam mit den österreichischen Exportunternehmen setze die AWO alles daran, beim Wiederaufbau aktiv mitzuhelfen und stelle alle Ressourcen der Außenhandelsstellen zur Verfügung. Unter Federführung von WKÖ / AWO soll daher in erster Linie der Wiederaufbau von Schulen und medizinischen Einrichtungen in Angriff genommen werden. Vor allem durch das "Gesundheits-Know How" österreichischer Firmen wolle man rasch helfen, die schlimmste Not zu lindern, etwa durch "mobile health units" oder aufblasbare Container, so Koren.

"Angesichts der schrecklichen Naturkatastrophe in Haiti bin ich davon überzeugt, dass viele österreichische Unternehmen ein Zeichen der Solidarität setzen und die Menschen in der verwüsteten Region mit gezielten Hilfsaktionen unterstützen wollen", erklärt Hochhauser. Schon einmal konnte mit dieser akkordierten Aktion nach einer verheerenden Naturkatastrophe geholfen werden: Nach dem Tsunami 2004 wurden 63.000 Euro gespendet, die in den Wiederaufbau in der betroffenen Region flossen.

"Damit kann Österreichs Wirtschaft, die nicht nur in guten sondern auch in schwierigen Zeiten ein verlässlicher Partner ist, einen signifikanten Beitrag dafür leisten, einerseits die Not vor Ort zu lindern und andererseits dem Land einen Zukunftshorizont zu öffnen", so Hochhauser abschließend. (ES)

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