Aviso PK: 35 Jahre Fristenlösung - Aber keine Selbstbestimmung?

Wien (OTS) - Massive Belästigung von Patientinnen vor Abtreibungskliniken, keine Verhütungsmittel auf Krankenschein, mangelhafte Sexualerziehung in den Schulen: Im Jänner 1975 wurde zwar die Fristenlösung eingeführt, doch selbstbestimmte weibliche Sexualität ist nach wie vor tabuisiert - siehe Diskussion im Herbst, als die Fristenlösung durch die katholischen Kirche wieder einmal in Frage gestellt wurde, siehe auch das aktuelle Gerangel rund um die rezeptfreie Abgabe der Pille danach.

Ihre GesprächspartnerInnen:

Maggie Jansenberger, Unabhängige Frauenbeauftragte der Stadt Graz:
"Wie Patientinnen vor entsprechenden Einrichtungen eingeschüchtert und schikaniert werden und wieso Verhütungsmittel auf Krankenschein Sinn machen."

DDr. Christian Fiala, Leiter Gynmed-Ambulatorium und Verhütungsexperte: "Wieso Österreich in punkto Aufklärungs- und Verhütungspolitik zu den Schlusslichtern Europas zählt und warum Schutzzonen vor den Kliniken zur Wegweisung christlicher Fundamentalisten dringend notwendig sind."

Johanna Dohnal, BM a.D., war wesentlich an der Einführung der Fristenlösung beteiligt: "Wie Frauen vor 35 Jahren ihre Rechte erkämpften und warum dieser Kampf auch heute noch weitergehen muss."

Mag.a Monika Vana, Die Grünen: "Die Forderungen der Wiener Grünen zur Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs und wie sexuelle Selbstbestimmung für Frauen politisch durchgesetzt werden kann."

PK: 35 Jahre Fristenlösung - Aber keine Selbstbestimmung?

www.muvs.at, www.gynmed.at,
Anmeldung erforderlich!

Datum: 25.1.2010, um 10:00 Uhr

Ort:
Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch 1. Stock
Mariahilfer Gürtel 37, 1150 Wien

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/2842

Rückfragen & Kontakt:

und Anmeldung:
F.J. Purkarthofer PR,
Tel.: +43/664-4121491, info@purkarthofer-pr.at

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