Oberwallner: Ökologische Erneuerung des rot-weiß-roten Fuhrparks fortsetzen

Fahrzeughandel fordert KFZ-Steuer-Flat-Rate - soll ökologische Kriterien sowie Verwendungszweck - familiäre und wertschöpfende Nutzung - berücksichtigen

Wien (OTS/PWK032) - "Der Trendwechsel zur ökologischen
Erneuerung des rot-weiß-roten Fuhrparks muss fortgesetzt werden", fordert Gustav Oberwallner, Obmann des Bundesgremiums des Fahrzeughandels der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und ergänzt:
"Durch eine ökologische Ausrichtung der Kfz-Steuer können die positiven Umwelteffekte der ÖKO-Prämie nachhaltig prolongiert werden." Konkret fordert der heimische Fahrzeughandel, die Klassenbesten der einzelnen Gewichtsgruppen steuerlich zu entlasten sowie den Verwendungszweck der Fahrzeuge, wie familiäre und wertschöpfende Nutzung, bei der Kfz-Steuer zu berücksichtigen.

"Komplizierte Bonus/Malus Regeln, unterschieden nach gewerblicher und privater Nutzung, sowie eine differenzierte Vorsteuerabzugsfähigkeit mit der Auflage einer achtjährigen Abschreibungsdauer belasten den österreichischen Steuerzahler und schwächen die Wettbewerbsposition der heimischen Wirtschaft", sagt Oberwallner und fordert eine klare und verwaltungsarme "KFZ-Steuer-Flat-Rate", ähnlich der Quellensteuer.

Die konzentrierten Maßnahmen seitens der Politik im vergangenen Jahr konnten die angespannte Lage der Händler nicht ausreichend entlasten. Mehr als 60 Prozent der Kfz-Unternehmen haben 2009 die Gewinnzone nicht erreicht, diese Tendenz steigt seit drei Jahren kontinuierlich. Der Sprecher des heimischen Fahrzeughandels verdeutlicht die teilweise besorgniserregende Situation: "Nur zwei Prozent der Kfz-Einzelunternehmen in Österreich haben eine überlebensnotwendige Eigenkapitalquote von mehr als 20 Prozent und einen Gewinn vor Steuern von mehr als fünf Prozent. Darüber hinaus verfügt jeder dritte Kfz-Einzelunternehmer über kein Eigenkapital, das heißt: das Fremdkapital übersteigt das vorhandene Betriebsvermögen."

Für den Obmann des österreichischen Fahrzeughandels ist es daher ein Gebot der Stunde, die überwiegend klein- und mittelständischen Kfz-Betriebe im Jahr 2010 durch absatzstimulierende Maßnahmen zu unterstützen. "Die von der Politik vorgegebene Senkung des Energiebedarfs bis 2020 im Verkehr erfordert ein radikales Umdenken bei der Verteilung der Steuerlast um umweltfreundliche Antriebskonzepte auch Familien und wertschöpfenden Unternehmen zu ermöglichen", bekräftigt Oberwallner seine Forderungen. (AC/JR)

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