Mikl-Leitner: Mindestsicherung muss arbeitsmarktpolitische Projekte nach sich ziehen

NÖ startet bereits jetzt Projekt für 400 Langzeitarbeitslose

St. Pölten (OTS/NÖI) - "Dass die Mindestsicherung im Rahmen der heutigen Sozialreferentenkonferenz einmal mehr bekräftigt wird, war klar. Durchgesetzt wurde allerdings auch, dass mit der Mindestsicherung arbeitsmarktpolitische Projekte einhergehen müssen. So kann es nicht sein, dass die Mindestsicherung zur sozialen Hängematte wird. Sie soll vielmehr zum Trampolin in den Arbeitsmarkt werden. Aus diesem Grund startet heuer ein Projekt, in dem 400 Langzeitarbeitslose wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden sollen. Ziel muss es nämlich sein, dass die Menschen so rasch wie möglich aus der Mindestsicherung in ein 'ganz normales' Leben auf dem Arbeitsmarkt zurückgeführt werden. Aus diesem Grund hat sich das Land Niederösterreich auch klar für eine 12-malige Auszahlung der Mindestsicherung ausgesprochen. Es kann nämlich nicht sein, dass ein Mindestpensionist, der sein Leben lang gearbeitet hat, genauso viel bekommt, wie ein Mindestsicherungsempfänger", stellt VP-Soziallandesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner klar.

"Niederösterreich sei im übrigen eines der wenigen Bundesländer, in dem die legistischen Voraussetzungen bereits für ein Inkrafttreten mit 1. September geschaffen werden könnten. Die meisten anderen Bundesländer dürften davon weit entfernt sein", so Mikl-Leitner.

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