Transporteure: "E-Learning" zur effizienten Lenker-Weiterbildung

Fachverbands-Obmann Herzer setzt auf stärkeren Einsatz der neuen Techniken - "Mobilität, die wir im Fuhrpark haben, soll auch in den Büros Einzug halten"

Wien (OTS/PWK031) - Ein "radikales Umdenken" in Richtung einer verstärkten Hinwendung zu den neuen Medien und Techniken einer umfassenden Informationsgesellschaft legt der Obmann des Fachverbandes Güterbeförderung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Wolfgang Herzer, allen heimischen Transporteuren ans Herz:
"Wir müssen die hohe Mobilität, die wir täglich im Einsatz auf den Straßen zeigen, auch in unseren Büroalltag bringen. Die Geschäftsmethoden des letzten Jahrhunderts sind längst Vergangenheit", erklärte Herzer gestern, Donnerstag, anlässlich einer Sitzung des Fachverbandsausschusses im Haus der Wirtschaft in Wien.

Als ein praktisches Beispiel wurde den aus ganz Österreich angereisten Spitzenfunktionären das System "E-Learning" in der Lenkerweiterbildung vorgestellt. Über einen von den Unternehmern eingerichteten Internet-Account können die Lenker einen in fünf Module gegliederten Lehrstoff durcharbeiten und damit ihr Wissen auf den neuesten Stand bringen.

"Wir sehen das neue System als eine von mehreren möglichen Ausbildungsvarianten. Es zeigt neue Möglichkeiten auf, die erforderliche Weiterbildung der Berufskraftfahrer effizient durchzuführen", sagte Herzer. Die Verbesserung der Fahrerqualifikation ist den Branchenvertretern seit längerem ein besonderes Anliegen. Mit der Höherqualifizierung der Fahrer soll der Beruf des Lkw-Lenkers aufgewertet und damit auch dem Mangel an Fahrern entgegengewirkt werden.

Herzer zeigte vor den Delegierten Verständnis für verstärkte Kontrollen im technischen Bereich und bei illegaler Gewerbeausübung. "Kontrollen unterstützen alle ehrlichen Transporteure. Unternehmer, die ihren Betrieb und Fuhrpark in Ordnung halten, werden davon profitieren."

Dank an Ministerialrat Reinhard Rentmeister

Aus Anlass seines Übertritts in den Ruhestand wurde der Experte für internationale Straßenverkehrsangelegenheiten im Verkehrsministerium, Ministerialrat Dr. Reinhard Rentmeister, von den Mitgliedern des Fachverbandsausschusses geehrt. "Rentmeister war uns ein überaus kompetenter Partner in allen Angelegenheiten des Fernverkehrs. Mit seinem exzellenten Fachwissen hat er stets den Weg zu guten Problemlösungen aufgezeigt, beispielsweise bei den nicht immer einfachen Kontingentverhandlungen", würdigte Fachverbandsgeschäftsführer Rudolf Bauer den anerkannten Verkehrsfachmann. "Und als besonderen Nachweis seiner Qualifikation möchte ich die Tatsache erwähnen, dass Rentmeister unter nicht weniger als 13 Ministern die Belange des internationalen Straßenverkehrs behandelt hat!", fügte Bauer hinzu. (SR)

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