ÖVP hält an Koalition fest: SPÖ spricht von "Umklammerung zweier Ertrinkender"

SPÖ-Chef Rohr für sofortige Neuwahlen

Klagenfurt (OTS) - Kärntens SPÖ-Chef Reinhart Rohr hat am Montag das Festhalten der ÖVP an der Koalition mit der FPK mit Kopfschütteln quittiert. Die "Rute", die ÖVP-Chef Josef Martinz Uwe Scheuch wegen der Korruptionsvorwürfe noch am vergangenen Donnerstag ins Fenster gestellt hatte, sei heute zu einem "Krückstock für die lahme und verlotterte schwarz-blaue Koalition" umfunktioniert worden. Und die Bedingungen, die Martinz gestellt habe, kämen überhaupt einer politischen und moralischen Selbstaufgabe der ÖVP Kärnten gleich -und seien nicht mehr als ein knieweiches Sammelsurium aus demokratischen Mindestanforderungen, wie der Entkräftung der Korruptionsvorwürfe gegen Scheuch und abgekupferten SPÖ-Forderungen, wie der Abschaffung des Proporzsystems. Für Rohr stellt sich angesichts dieser "Umklammerung zweier Ertrinkender" die Frage, wie viele "gemeinsame Leichen" ÖVP und FPK eigentlich im Keller haben -beispielsweise im Zusammenhang mit Parteispenden. Abschließend forderte der SPÖ-Chef einmal mehr sofortige Neuwahlen für Kärnten. (Schluss)

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/192

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Kärnten
Klagenfurt

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS90002