FPÖ-Herbert: Postler zur Polizei - Fatale Fehlkalkulation und Realitätsverweigerung von Innenministerin Fekter nun offensichtlich

Wien (OTS) - "Der personalpolitische Hüftschuss, Post- und Telekombeamte ohne entsprechende vollwertige Ausbildung und mit keinerlei sicherheitspolitischer Kompetenz ausgestattet, für den Polizeidienst zu verwenden, kann nun auch formell als gescheitert betrachtet werden", stellte heute der freiheitliche Bereichssprecher für den Öffentlichen Dienst, NAbg. Werner Herbert, fest.

"Schon das bisherige Einsatzkonzept der Post- und Telekombeamten bei der Polizei hat sich für den praktischen Polizeidienst als ineffizient und unpraktikabel erwiesen. Darüber hinaus mussten diese Post- und Telekombeamten auch die traurige Erfahrung machen, dass ihnen im Zuge des Wechsels zur Polizei in Hinblick auf ihre zukünftigen exekutiven Tätigkeitsbereiche zwar viel versprochen wurde, schlussendlich aber kaum davon etwas gehalten wurde", so Herbert weiter. Vielmehr hätten sie für einen vorschnellen und dienstrechtlich nicht zu Ende gedachten politischen Profilierungsversuch von Innenministerin Fekter herhalten müssen und seien dafür - natürlich mit Zustimmung und Mitwirken von Beamtenministerin Heinisch-Hosek - buchstäblich "politisch verheizt" worden.

Dass sich unter diesen Umständen nur noch 88 zusätzliche Post- und Telekombeamte für den Wechsel zu Polizei entschieden hätten, überrasche wohl niemanden. Wie weit aber Innenministerin Fekter von der politischen und polizeilichen Realität wirklich entfernt sei, beweist ihre haltlose und völlig überzogene Ankündigung von 1000 zusätzlichen Post- und Telekombeamten bis Ende 2010, erklärt Herbert. "Ein Ziel, dass von vornherein zum Scheitern verurteilt ist. Da nützt es auch nichts, die Schuld bei den betroffenen Post- und Telekombeamten zu suchen und diese mit vermeintlicher Unqualifiziertheit und Untauglichkeit für den Polizeidienst einmal mehr zu verhöhnen."

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