Mitterlehner zu Transferkonto: Transparenz herstellen und Service verbessern

Transferkonto aufgebaut wie "Finanz-Online" – bringt bessere Übersicht und Steuerungsmöglichkeit

Wien, 18. Jänner 2010 (ÖVP-PD) Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf haben heute in einer gemeinsamen Pressekonferenz die Umsetzung des Transferkontos im Rahmen von Finanz-Online präsentiert. Die präsentierten Beispiele zeigen, dass die technische Umsetzung jederzeit möglich ist. "Mit dem Transferkonto werden nicht nur die Ziele der Leistungsgerechtigkeit und Transparenz erreicht, sondern es bietet den Bürgern zusätzlichen Service", sagte Mitterlehner bei der Präsentation. "Das Transferkonto bietet einen Überblick, welche Steuerleistungen und Transferleistungen jeder Bürger bereits erhalten hat und welche Ansprüche er noch geltend machen kann." ****

Diese Servicestelle ist im Wesentlichen aufgebaut wie "Finanz-Online". Der einzelne Bürger loggt sich über seinen Zugangs-Code – wie bei "Finanz-Online" – ein. "Nur der einzelne Bürger kann sein Transferkonto einsehen, die Behörde unterliegt dem Abgabengeheimnis", so Mitterlehner. Der Benutzer sieht im erstem Schritt seine persönlichen Daten: Familienstand, Geburtsdatum, Sozialversicherungsnummer, Kinder im Haushalt und Adresse. "Da es gerade für Familien sehr interessant ist, das gesamte Haushaltseinkommen inklusive aller Transferleistungen zu sehen,
kann sich der Partner ebenfalls anmelden und einloggen. Damit ist der Überblick für jeden Einzelnen und für die gesamte Familie optimiert", betont Mitterlehner.

Jeder Bürger sieht in diesem Transferkonto die Steuerersparnis, die er durch die Geltendmachung von Kinderfreibetrag, Werbungskosten, Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen und andere Absetzbeträge erhalten hat. Er wird auch auf weitere, noch nicht in Anspruch genommene Möglichkeiten zum Steuer sparen und auf zusätzliche Transfers, die er noch nicht beantragt hat, hingewiesen.

In einem Diagramm, das das Netto-Gehalt inkl. der Steuerersparnis und alle bezogenen Transferzahlungen zeigt, ist ersichtlich, wie viel vom verfügbaren Haushaltseinkommen selbst verdient wurde und wie viele Transfers die Person vom Staat bezogen hat.

"Das ist die Grundlage für die individuelle Optimierung der jeweiligen Situation aber auch die Grundlage für mehr Transparenz, für eine bessere Übersicht und Steuerungsmöglichkeit, was die monetären Transferleistungen des Staates betrifft", betont Mitterlehner abschließend.

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/165

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0002