FPÖ-Neubauer: Selbstjustiz in Wels droht - Morddrohung bleibt ohne Reaktion der Justiz

Wien (OTS) - Nach der berechtigten Empörung in Österreich über das milde Skandalurteil nach dem Messerattentat eines Türken gegen seine Ehefrau, gehe die Serie solcher Fälle nun in Oberösterreich weiter, berichtete der oberösterreichische NAbg. Werner Neubauer, der auch Mitglied des parlamentarischen Innenausschusses ist.

Nach dem grauenhaften Mord an der Türkin Perihan K. (28) aus Wels drohe nun die Familie des Opfers mit Selbstjustiz, falls der mutmaßliche Mörder, ihr Ex-Ehemann, zu mild bestraft würde, so Neubauer, der die Justizministerin dringend aufforderte auf diese offene Morddrohung zu reagieren.

"Wie weit hat es unser Land gebracht, dass Minderheiten immer mehr ihre eigenen "Rechts"-Praktiken, nämlich die der Selbstjustiz und Blutrache, in Österreich anwenden könnten und sogar schon ungehemmt die Forderung der Einführung der Scharia in den Raum stellen könnten, so Neubauer.

"Die Freiheitlichen zeigen seit Jahr und Tag auf, dass solche unglaublichen Vorfälle in Österreich existieren", betonte Neubauer. "Vorfälle, wie Zwangsheirat und Diskriminierung der Frauen! Vorfälle, die aber von den Vertretern der Bundesregierung immer und immer wieder mit Vehemenz geleugnet werden", kritisierte Neubauer.

"Blutrache darf in Österreich keinen Fuß fassen", so Neubauer, der forderte, dass es für diese oben zitierte, offene und öffentliche Drohung auf die Unversehrtheit von Leib und Leben eine entsprechende rechtliche Verfolgung geben müsse. Diese Aussagen würden eine ganz klare Drohung darstellen, deren Umsetzung nicht in das Reich der Phantasien zu schieben sei, wie Fälle aus der Vergangenheit trauriger weise bestätigen.

"Österreich muss endlich Stärke zeigen und Grenzen ziehen, um den Menschen anderer Kulturen klarzumachen, dass in Österreich nur nach unseren Gesetzen gelebt werden kann. Wer das nicht akzeptiert und anerkennt, soll mit aller Härte des Gesetztes bestraft werden", forderte Neubauer.

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/4468

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0009