BZÖ-Bucher und Petzner rufen das BZÖ in Kärnten aus und fordern Neuwahlen

Doppelspitze mit Bucher als Landesparteiobmann und Petzner als geschäftsführendem Landesparteiobmann - BZÖ-Konvent am 30. Jänner in Klagenfurt

Klagenfurt (OTS) - BZÖ-Bündnisobmann Josef Bucher und Generalsekretär Stefan Petzner haben heute bei einer Pressekonferenz in Klagenfurt das BZÖ-Kärnten ausgerufen. Schon am 30. Jänner soll in Klagenfurt ein BZÖ-Konvent stattfinden, auch Büroräumlichkeiten und Mitarbeiter als Ansprechpartner vor Ort sind gefunden. "Wir blicken in die Zukunft und setzen unseren klaren Kurs für Kärnten und Österreich fort. Mit uns gibt es keine Erhöhung der Parteienförderung, der Klubförderung oder die Abschaffung der Objektivierung, wie unter der derzeitigen FPK-Landesregierung. Wir starten in eine neue politische Zukunft und nehmen den Kampf um Kärnten auf. Eine ehrliche Oppositionskraft mit mir als Obmann und Stefan Petzner als geschäftsführendem Landesparteiobmann an der Spitze", betont Bucher.

Als designierter Landesparteiobmann kündigt Bucher auch die Gründung eines "Kärnten Kreises" an - ein Kreis von klugen Köpfen, über alle Parteigrenzen hinweg, um Kärnten aus der Sackgasse zu holen. "Wir beschäftigen uns nicht mit Brennesselsuppen, sondern der Zukunft dieses Landes", so Bucher. "Kärnten ist in Gefahr. Das haben sich das Land und die Menschen nicht verdient. Deshalb wird es das BZÖ in Kärnten als politische Alternative geben."

Bucher und Petzner fordern sofortige Neuwahlen in Kärnten. "Es muss in Kärnten neu gewählt werden, weil die Wähler getäuscht worden sind. Beinahe zwei Drittel der Kärntner Bevölkerung wollen keine blaue Landesregierung. Die Menschen haben Orange gewählt", so Bucher. "Kärnten ist geschockt über Ablauf und Ergebnis des Parteitages. Die Kärntnerinnen und Kärntner wollen kein Scheuchtum mit Strache an der Spitze, deshalb muss neu gewählt werden", so der designierte geschäftsführende Landesparteiobmann Stefan Petzner, der als weiteren Beleg für Malversationen am Parteitag eine FPK-Checkliste für den Landesparteitag vorlegte, die beweist, dass Bucher, Petzner und Dolinschek, durch eigens abgestellte FPK-Mandatare von den Delegierten abgeschirmt werden sollten.

Das BZÖ wird den FPK-Parteitag aber trotz Manipulationen nicht beeinspruchen. "Jeder hat sich ein Bild machen können, wie undemokratisch der Parteitag abgelaufen ist. Jetzt ist klar, warum es im Kärntner Landtag eine Nordkorea-Ausstellung gegeben hat. Wir haben uns mit Mut und Anstand dem Parteitag gestellt, im Gegensatz zu Uwe Scheuch, der sich nicht einmal in das BZÖ-Bündnisteam getraut hat. Mut kann man sich eben nicht kaufen, weder beim Billa, noch beim Hofer und schon gar nicht beim Meinl", erklärte Bucher.

"Der FPK-Landesparteitag war ein nötiger Reinigungsprozess, die Trennlinien sind gezogen. Wir brechen als BZÖ auf, um Kärnten aus dem Chaos zu retten. Die Kärntnerinnen und Kärntner wünschen sich Erneuerung, ein sauberes, ehrliches und transparentes Angebot statt der Altparteien Rot, Schwarz und FPK, die alle tief im Parteien-Skandal- und Korruptionssumpf stecken und nur auf Macht und Posten aus sind. Die Organisation ist da, wir sind da, die Wähler sind da", so Petzner mit Verweis auf eine aktuelle Umfrage, die dem BZÖ bis zu 20 Prozent in Kärnten gibt.

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