Wirtschaftsbund Wien: Jank startet mit E.V.A. in die WK-Wahl

Wirtschaftsbund (WB) fordert Politik zum Entlasten - Vereinfachen - Ankurbeln auf

Wien (OTS) - "Wir haben in den letzten Jahren hart und erfolgreich gearbeitet und wollen auch in den nächsten fünf Jahren mit einer absoluten Stimmen- und Mandatsmehrheit die treibende Kraft in der Interessenvertretung der Unternehmer sein", fasst Brigitte Jank, die Obfrau des Wiener Wirtschaftsbundes und Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien ihr Ziel für die kommende Wirtschaftskammerwahl zusammen. Der Wirtschaftsbund zeigt sich mit über 1600 motivierten Kandidatinnen und Kandidaten - so viele Unternehmerinnen und Unternehmer wie nie zuvor - optimal gerüstet.

Interessenvertretungsarbeit, die wirkt!
Der Wirtschaftsbund steht für eine starke Interessenvertretung und bekennt sich zur Wirtschaftskammer. Gleichzeitig ist er Garant für einen permanenten Reformprozess und eine zukunftsorientierte Gestaltung der Leistungen und des Angebots der Wirtschaftskammer. Die "Abfertigung Neu" für Unternehmer, das Steueräquivalent zum 13./14. Gehalt von Arbeitnehmern oder die Ankurbelung der Wirtschaft durch erweiterte Kredithaftungen sind Beweise der erfolgreichen Arbeit des Wirtschaftsbundes. "Auf Wiener Ebene konnten mit dem Forum Ein-Personen-Unternehmen, die Einrichtung des Diversity Referats und der Kredit-Ombudsstelle entscheidende Impulse für die Wirtschaft gesetzt werden!" zeigt sich Jank von der erfolgreichen Arbeit des Wirtschaftsbundes überzeugt.

E.V.A. Entlasten - Vereinfachen - Ankurbeln
Doch wer rastet, der rostet! Aus diesem Grund startete der Wirtschaftsbund einen breit angelegten Dialogprozess, an dem über 10.000 Unternehmerinnen und Unternehmer über Diskussionsveranstaltungen, Workshops und persönlichen Beratungen bzw. Besuchen teilnahmen. "Wir holten uns einfach die innovativen Ideen der Unternehmerinnen und Unternehmer!" zeigt sich Jank über die rege Teilnahme erfreut. "Daraus formulierten wir ein Zukunftsprogramm für Wiens Wirtschaft unter dem Motto Entlasten - Vereinfachen -Ankurbeln kurz E.V.A.!"

Entlasten
Der Wunsch nach Entlastung ist dominant. Für 8 von 10 Unternehmen ist die Beseitigung der Vorsteuerabzugsbeschränkungen für PKW und Kombi essenziell. Bagatellsteuern wie die Gesellschaftssteuer und die Kreditvertragsgebühr sind ein Hindernis für die Entwicklung und das Wachstum der Unternehmen, denen auch keinerlei staatliche Gegenleistung gegenüber steht. Die Abschaffung würde die Wiener Wirtschaft mit rund 200 Mio. Euro entlasten. Klein- und Kleinstbetriebe, die großteils in der eigenen Wohnung arbeiten, würden durch eine Betriebsausgabenpauschale für Arbeitsräume wesentlich entlastet werden. Zudem fordert der Wirtschaftsbund eine Zweckbindung für die Wasser-, Abwasser- und Abfallentsorgungsgebühren.

Vereinfachen
Noch größer ist der Wunsch nach Bürokratieabbau. 9 von 10 Wiener Unternehmen sind durch überbordende Informationsverpflichtungen, aufwendige bürokratische Abläufe und Behördenverfahren im operativen Geschäft belastet, was wiederum die Klein- und Kleinstbetriebe, welche auf kein firmeninternes Abteilungsnetz zurückgreifen können, erheblich belastet. Überdies sind die Anforderungen an Unternehmen oftmals grundlos weit über jenen der Privatbevölkerung liegend, wie das Beispiel Parkpickerl für Unternehmer beweist.

Ankurbeln
Das Wirtschaftsbund-Programm sieht bewusst eine gezielte Mischung aus Maßnahmen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit, wie den 20%igen Bonus auf Handwerksleistungen und weitere Ankurbelungen wie etwa zur Förderung der thermischen Sanierung vor. Verbindliche Bildungsstandards als Mindeststandards bei den Pflichtschulabsolventen sollen die Qualität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter insbesonders bei den Facharbeitern gewährleisten. Liquidität und Finanzmittel müssen für die Betriebe sichergestellt werden und neue Produkte im Bereich Betriebsmittel- und Überbrückungskredite durch Bund und Land entwickelt werden.

Gastronomie- und Beherbungsbranche wird im Regen stehen gelassen! Keinesfalls darf den Betrieben der Zugang zu Bundesfördermittel wegen fehlender Landesförderungen vorenthalten werden, wie das im Tourismus der Fall ist. Grund dafür ist vor allem eine fehlende Vereinbarung zwischen dem Land Wien und der ÖHT, wodurch der Zugang zu einem Großteil der Bundesförderungen verhindert wird und damit Millionen Euro an Fördermittel für die Gastronomie- und Beherbungsbranche liegen bleiben. Wien ist das einzige Bundesland, das diesbezüglich keine Vereinbarung mit dem Bund getroffen hat.

"Unser Ziel ist eine starke Wirtschaftskammer, die die Interessen der Unternehmen auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene vertritt und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe in einem komplexen Wirtschaftssystem sichert!" skizziert Jank das Selbstverständnis des Wirtschaftsbundes. Dazu benötigt die Wiener Wirtschaft - gerade in schwierigen Zeiten - Erfahrung und Kompetenz verbunden mit einem Netzwerk aus den führenden Kräften und Entscheidungsträgern. "Der Wirtschaftsbund ist der umsetzungsstarke Partner an der Seite der Unternehmen. Wer Wirtschaft will, wählt Wirtschaftsbund!" schliesst Jank. (Schluss)

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