Mölzer: Nicht nur in Österreich, auch in der Ukraine ist Orange politisch am Ende

Erste Runde der Präsidentenwahl brachte klare Absage an US-Herrschaftsstreben über Osteuropa - Chance für Verbesserung der Beziehungen der EU zu Russland

Wien (OTS) - Die erste Runde der ukrainischen Präsidentenwahl zeige, dass Orange politisch nicht nur in Österreich, sondern auch in Kiew am Ende sei, erklärte heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer. "Präsident Juschtschenko, der bei der sogenannten Orangenen Revolution von den USA unterstützt worden war, ist kläglich gescheitert, und der pro-russische Kandidat Janukowitsch gilt als großer Favorit für die Stichwahl am 7. Februar", so Mölzer, der auch Mitglied der Ukraine-Delegation des Europäischen Parlaments ist.

Als erfreulich bezeichnete der freiheitliche EU-Mandatar den Umstand, dass mit Janukowitsch und Ministerpräsidentin Timoschenko zwei Kandidaten, die sich gegen einen NATO-Beitritt der Ukraine ausgesprochen haben, in die Stichwahl einziehen. "Mit ihrer klaren Entscheidung haben die Ukrainer nicht nur dem Alleingang Juschtschenkos einen Strich durch die Rechnung gemacht, sondern auch den Strategen im Pentagon und im NATO-Hauptquartier, die Kiew mit allen Mitteln aus der historischen russischen Interessensphäre lösen und ins Fahrwasser Washingtons führen wollen. Die politische Vernunft hat also über das US-amerikanische Herrschaftsstreben über Osteuropa gesiegt", betonte Mölzer.

Insgesamt ergäbe sich nun für die Europäische Union die große Chance für eine Verbesserung der Beziehungen zu Russland, erklärte der freiheitliche Europa-Abgeordnete. "Und das bedeutet auch, dass Brüssel allfällige ukrainische EU-Ambitionen, wie sie etwa von Timoschenko kommen, dämpfen muss. Denn eine Aufnahme Kiews in die EU darf nur nach vorheriger Übereinstimmung mit Moskau erfolgen", schloss Mölzer.

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