VSStÖ: E-Voting-Desaster aufheben

Husch-Pfusch-System verursacht administrative Fehler

Wien (OTS/SK) - Der Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) fühlt sich angesichts der Aufhebung der ÖH-Wahl an der Universität Salzburg in seinem Vorhaben bestätigt. "Wir haben auch in Salzburg die Wahl angefochten, weil E-Voting das freie, geheime und persönliche Wahlrecht verletzt. Die Wahladministration in Salzburg war katastrophal", betont Sophie Wollner, Bundesvorsitzende des VSStÖ. "Doktoratsstudierende waren am ersten Wahltag nicht im WählerInnenverzeichnis aufzufinden und konnten ihr Wahlrecht daher einen Tag lang weniger in Anspruch nehmen." ****

Dass es bei diesen Wahlen zu so vielen administrativen Problemen im Wahlverlauf gekommen ist, liegt auch am E-Voting, ist Wollner überzeugt: "Viele Wahlkommissionen waren mit der Husch-Pfusch-Aktion des Ministeriums überfordert. Andere Schwierigkeiten ergaben sich durch technische Probleme, wie zum Beispiel die falschen Stimmzettel an der Uni Wien, die im elektronischen System nicht mehr verändert werden konnten."

"Wir werden mit allen negativen Bescheiden der Anfechtungen der anderen Universitäten den Instanzenlauf weiter verfolgen. Wir setzen darauf, dass der Verfassungsgerichtshof das E-Voting-Desaster als verfassungswidrig aufheben wird", zeigt sich Wollner zuversichtlich. (Schluss) mb/cv

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