BZÖ-Haubner kritisiert lockeren Umgang mit humanitärem Bleiberecht in Oberösterreich

Linz (OTS) - Die Landesobfrau des BZÖ-Oberösterreich NAbg. Ursula Haubner kritisierte heute, dass gerade Oberösterreich mit Abstand die meisten Fälle von humanitärem Aufenthaltsrecht zu verzeichnen habe. Von 268 Anträgen sei 250 ein humanitäres Bleiberecht gewährt worden. "Es ist verdächtig, dass gerade in Oberösterreich mit der Gewährung des Bleiberechts sehr locker umgegangen wird und beinahe jeder Antrag positiv entschieden wird."

Haubner forderte ÖVP-Landeshauptmann Pühringer auf, diese Fälle nochmals genau zu prüfen, um einen Asylmissbrauch zu verhindern. "Oberösterreichs Anteil an Asylwebern ist überdurchschnittlich hoch. Es muss gewährleistet sein, dass nur diejenigen im Land bleiben dürfen, die sich ordentlich benehmen, integriert sind und nicht absichtlich das Asylverfahren jahrelang verzögert haben. Kriminelle Asylwerber sind aber konsequent abzuschieben", so die BZÖ-Landesobfrau.

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