Deutliche Worte bei Kärntner Fußballgipfel

LH Dörfler forderte bei Kärntner Fußballgipfel in Hypo Group Arena klares Konzept des SK Austria Kärnten für die Zukunft

Klagenfurt (OTS/LPD) - Klare Worte fand heute, Freitag, Sportreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler im Rahmen des vom Sportpresseklubs Kärnten initiierten Fußballgipfels in der Hypo Alpe Arena in Klagenfurt über den Fußballbundesligisten SK Austria Kärnten. "Das Land habe sich nichts vorzuwerfen, habe seine finanziellen Verpflichtungen eingehalten. Seitens des Klubs fehle mit mageren sieben Punkten der sportliche Output, die Eigenleistungen seien ein Desaster und zudem fehle es bis zum heutigen Tag an einem klarem Konzept für den Fall des wahrscheinlichen Abstieges", stellte der Landeshauptmann fest.

Der Sportreferent listete im Detail die Förderungen des Landes für den Kärntner Fußball-Bundesligisten auf. Neben der Spitzensportförderung (109.000 Euro) habe die Fußballakademie eine Millionen Euro erhalten. 500.000 Euro seien seitens des Landes in die Infrastruktur geflossen. Zudem gab es 7.000 Euro für den Future-Cup. Unmissverständlich stellte Dörfler gegenüber Klubpräsident Mario Canori auch fest, dass es nicht seine Aufgabe und sein Job sei, für den Klub auf Sponsorensuche zu gehen. Dies sei die Aufgabe des Klubs und seines Präsidenten. "Es reicht mir, dass der Steuerzahler ständig zur Kasse gebeten werden soll", stellte er fest.

Aufgrund der derzeitigen Tabellensituation sei die Chance eher gering, dass man den Klassenerhalt schaffe. Daher erwartet sich Dörfler so rasch wie möglich, und in kürzester Zeit ein realistisches Konzept, wie es künftig weiter gehen soll. "Es gibt bis zum heutigen Tag dieses Konzept nicht. Wenn man es nicht hat, kann man über weitere Schritte nicht reden", so der Landeshauptmann.

Dörfler stellt auch unmissverständlich fest, dass der nicht gegen den Klub sei, und dieser auch nicht zerstört werden soll. Als Sportreferent reagiere ich in keinen Klub hinein und übe auf ihn und auf den Hauptssponsor auch keinen Druck aus". Der Sportreferent bekräftigte auch seine Position für den Erhalt des Stadions in der derzeitigen Größe mit mehr als 30.000 Sitzplätzen. "Ohne das große Stadion hätten wir keine Länderspiele und kein Open-Air-Eishockeyderby", sagte er.

Seitens der Stadt urgierte Sportstadtrat Manfred Mertel ebenfalls eins nachhaltiges Konzept für den künftigen Spielbetrieb und die Akademie. Als Vertreter von Hauptssponsor Kelag gab Vorstandsdirektor Harald Kogler bekannt, dass man auch in schwierigen Zeiten zum Verein stehe. Wichtig für das Unternehme wäre der Klassenerhalt. Falls der Abstieg drohe, werde das Unternehmen einen kleineren Sponsorbetrag zahlen.

An der von Tono Hönigmann moderierten Veranstaltung nahmen auch KFV-Präsident Werner Lippitz, WAC/St. Andrä Präsident Dietmar Riegler und FK Austria Kärnten Präsident Mario Canori teil.
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