FPÖ: Hofer: Grüne sollen Homosexuelle endlich in Ruhe lassen

Wien (OTS) - Die Grünen regen sich nun darüber auf, dass am neuen Meldezettel neben den bisherigen Vermerken ledig, verheiratet, geschieden verwitwet nun auch die Einträge "in eingetragener Partnerschaft lebend", "aufgelöste eingetragene Partnerschaft" und "hinterbliebener eingetragener Partner" steht. Da der Meldezettel oft vorgezeigt werden muss, befürchten die Grünen, dass es zu Diskriminierungen kommen kann.

"Dass auch heute Heterosexuelle potenziell aufgrund ihres Personenstands diskriminiert werden können, dürfte den Grünen wurscht sein", meint dazu FPÖ-Bundesparteiobmannstellvertreter NAbg. Norbert Hofer. "Eine gemeinsame Bezeichnung wie von den Grünen gefordert ("verheiratet/in eingetragener Partnerschaft lebend") kann schon deshalb zu Irritationen führen, weil auch die daraus resultierenden Rechtsfolgen andere sein können. Jeder Heterosexuelle würde wegen ein paar hundert eingetragener Partner österreichweit ständig danach gefragt werden, ob er nun verheiratet oder verpartnert sei. Wer sich durch Heirat oder Verpartnerung in ein öffentliches Register eintragen lässt, muss einfach damit rechnen, dass dies auch bekannt wird. Es muss ja in Österreich niemand heiraten oder sich verpartnern."

Die Grünen sollten sich endlich entscheiden, so Hofer. "Erst geht es um möglichst öffentliche große Feiern, die man machen will, um seine Verpartnerung möglichst publik zu machen, und dann soll die Änderung des Personenstands, an die eine Reihe von Rechtsfolgen geknüpft ist, verschwiegen werden. Die Grünen erweisen damit ein weiteres Mal den Homosexuellen, die zu 99 Prozent in Ruhe gelassen werden wollen und ein ruhiges unverpartnertes Leben führen wollen, keinen Dienst. Dem Großteil der Homosexuellen reicht es vermutlich schon lange, dass in der Öffentlichkeit ständig der Eindruck entsteht, alle Schwulen oder Lesben seien grün."

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