Protest an Uni Klagenfurt: Studium Angewandte Musikwissenschaft muss erhalten bleiben

Klagenfurt (OTS) - Mit Partezetteln und sehr klangvoll traten Studierende im Rahmen des Neujahrsempfangs der Universität Klagenfurt an die Öffentlichkeit. Das kürzlich eingeführte Studium Angewandte Musikwissenschaft ist durch Einsparungspläne gefährdet.

Das erst im Jahr 2007 eingeführte Studium der Angewandten Musikwissenschaft könnte Sparplänen zum Opfer fallen. Studierende nahmen den Neujahrsempfang der Universität zum Anlass ihre Sorge kund zu tun: von Mozart-Requiem, Partezetteln, einer künstlerische Aktion bis hin zur Aufstellung eines Sarges war alles dabei.

"Das für die Universität sehr wichtige Studium darf kein Bauernopfer werden, nur weil es noch relativ jung ist", so Stefan Sagl, Vorsitzender der ÖH Klagenfurt. Das Studium wird auch im aktuellen Entwicklungsplan der Universität in höchsten Tönen gelobt und sogar ein Ausbau ist vorgesehen. "Es hätte natürlich wenig Sinn ein gerade erst eingeführtes und erfolgreiches Studienangebot gleich wieder zu streichen", so Sagl weiter.

Noch ist nichts passiert. Ob die Überlegungen in die Tat umgesetzt werden entscheidet die Uni-Leitung allerdings noch dieses Semester. "Wir hoffen auf die Vernunft und dass es bei den Überlegungen bleibt. Schon jetzt möchten wir uns für den großen Zuspruch von verschiedensten Stellen innerhalb der Universität bedanken", erklärt Esther Planton von der Studienvertretung Angewandte Musikwissenschaft.

Das Studium der Angewandten Musikwissenschaft wird von der Universität Klagenfurt in Kooperation mit dem Kärntner Landeskonservatorium durchgeführt und gilt als einzigartig im deutschsprachigen Raum.

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