ÖH Innsbruck: Einigung mit Rektor über Verwendung von 3 Mio. Ministerreserve

Wien (OTS) - Nachdem in der letzten Woche bekannt wurde, dass die Uni Innsbruck Euro 3.015.000 aus der Ministerreserve von BM Hahn erhält, gab es mehrere Treffen zwischen dem Rektorat und der ÖH der Uni Innsbruck, um sich über die konkrete Verwendung dieser Mittel einig zu werden. Gemeinsam verabschiedete man nun den Antrag an das Bundesministerium. Unterfertigt wurde dieser von Rektor Karl-Heinz Töchterle und dem Innsbrucker ÖH Vorsitzenden Florian Ritter.

"Mit diesem Antrag wurde, gemeinsam mit dem Rektorat, der Grundstein für die notwendige Ausfinanzierung der Lehre in den nächsten drei Jahren gelegt", freut sich der ÖH Vorsitzende Florian Ritter (AktionsGemeinschaft) über die konstruktive Stimmung in den Verhandlungen. Der Antrag an das Ministerium umfasst neun Punkte, die nach Auffassung des Rektorats und der ÖH zu einer schnell spürbaren Verbesserung der Lehrsituation führen werden.

"Ein Drittel des Geldes wird direkt in Lehrveranstaltungen fließen, um für die nächsten drei Jahre den ordentlichen Lehrbetrieb zu garantieren. Die ÖH unterstützt die Universität seit einigen Semestern finanziell bei Lehrveranstaltungen, was den Bedarf in diesem Bereich also außer Frage stellt. Darum freut es mich umso mehr, dass das Rektorat dies ähnlich sieht und nun knapp 1 Million Euro direkt in Lehrveranstaltungen fließen", zeigt sich die 1. stv. Vorsitzende Iris Streibl (AktionsGemeinschaft) zufrieden. Ein weiterer beträchtlicher Teil des Geldes wird in die Infrastruktur investiert um die Lehr- und Lernbedingung zu verbessern, was gerade auf der GeiWi längst überfällig ist.

Florian Kahn (AktionsGemeinschaft), 2.stv. Vorsitzender, dazu:
"Durch diese Investition können einerseits schon bestehende Räume technisch auf den aktuellen Stand gebracht werden, andererseits wird auch neuer Raum für Studierende geschaffen!" Da sich sowohl Rektorat, als auch die ÖH, über die dringende Notwendigkeit dieser Investitionen einig sind, dürfte einer positiven Prüfung des Antrags durch das Bundesministerium nichts mehr im Wege stehen.

"Mit dem gemeinsamen Vorgehen zur Verbesserung der Situation für die Studierenden, wurden die Weichen für eine weitere gute Zusammenarbeit zwischen dem Rektorat und der ÖH gestellt. Trotz jüngster Differenzen steht einem weiterhin konstruktiven Zusammenarbeiten auch in Zukunft nichts im Weg, was auch vom gesamten Rektorat erwünscht ist", zeigt sich Ritter abschließend optimistisch.

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