WKÖ ist Grüner Wirtschaft bei korrekter Einhaltung der Wahlformalitäten natürlich gern behilflich

Generalsekretär-Stellvertreter Höllinger ist sich aber sicher, dass Plass wie üblich alle Wahl-Fristen korrekt einhält - Schmunzeln über Wahlkampf-Gag

Wien (OTS/PWK027) - Der Spitzenkandidat der Grünen Wirtschaft, Volker Plass, übergab heute, Freitag, dem Leiter der Geschäftsstelle der Hauptwahlkommission bei der WKÖ, Ulrich Zellenberg, symbolisch die notwendigen Unterstützungs- und Zustimmungserklärungen für den Antritt bei der Wirtschaftskammerwahl 2010 als Protest gegen den angeblichen Bürokratiewahnsinn in der Wirtschaftskammer. Generalsekretär-Stellvertreter Herwig Höllinger nahm die Aktion, die sich im medialen Aviso vor allem an "Fotoredaktionen" richtete, mit Humor: "Auch wenn es sich um offensichtlichen Wahlkampf-Aktionismus handelt, bin ich Herrn Volker Plass natürlich gerne behilflich, die notwendigen Unterstützungserklärungen pünktlich bei den zuständigen Hautwahlkommissionen bei den Landeskammern abzugeben. Die Wirtschaftskammer ist kundenorientiert und daher auch der Grünen Wirtschaft gerne behilflich, ihre Zustimmungs- und Unterstützungserklärungen fristgerecht und an der richtigen Stelle zu deponieren."

Höllinger ist sich freilich sicher, dass dies Volker Plass, parallel zum Fototermin, über seine Landesgruppen bereits in die Wege geleitet hat: "Er ist ja bekannt für eine pünktliche Einhaltung von Fristen und eine korrekte Vorgangsweise. Das wird diesmal nicht anders sein." Etwas befremdlich ist, dass die Grüne Wirtschaft die Wahlvorschläge schriftlich abgibt und nicht das von der Wirtschaftskammerorganisation zur Verfügung gestellte elektronische Eingabesystem nutzt. Höllinger: "Grüne Zettelwirtschaft statt Nutzung moderner Technologie vermehrt noch die Bürokratie anstatt sie zu verringern."

Zudem wundert sich Höllinger ein wenig darüber, dass der Wahlkampf einen Basisdemokraten jetzt offenbar zu einem Zentralisten werden lässt: "So wie die Grünen alle wichtigen Entscheidungen mit ihrer Basis treffen, so finden die Wahlen in der Wirtschaftskammer an der Basis, nämlich in den Fachorganisationen bei den Landeskammern statt. Und daher sind jeweils dort die entsprechenden Zustimmungs- und Unterstützungserklärungen nötig. Das hat nichts mit Bürokratie, sondern mit einem demokratischen Wahlverfahren zu tun. Auch bei den Grünen kann nicht jedermann an einem Wahlvorgang teilnehmen, wie etwa die vergangenen Wahlen in Wien gezeigt haben." (RH)

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