Don Bosco Fest 2010: Die Jugendlichen nicht um Gott betrügen

Wien (OTS) - Don Bosco ist ein lebendiger Heiliger. Er war Jugendapostel von Turin, Pädagoge, Zauberkünstler, Schriftsteller, Sozialarbeiter und begeisterter Priester. Am 31. Jänner ist sein Gedenktag. Die Don Bosco Familie in Österreich lädt auch 2010 in Erinnerung an sein Wirken zum Mitfeiern beim Don Bosco Fest ein.

Die Don Bosco Festwochen-Termine 2010 sind im Internet abrufbar:
http://www.ots.at/redirect/donbosco

Jahresleitgedanke 2010: "Herr, wir möchten Jesus sehen."(Joh 12,21)

Tragen wir als überzeugte Christen und Christinnen das Evangelium zu den Jugendlichen.

Der Generalobere der Salesianer Don Boscos, Don Pascual Chávez Villanueva SDB, ruft die Don Bosco Familie dazu auf, begeisterte Apostel Jesu zu werden und sich in der Evangelisierung der Jugendlichen zu engagieren: "Sprechen wir mit ihnen über Christus; erzählen wir von unserer Begegnung mit Ihm; berichten wir über seine Geschichte. Stellen wir ihnen das Programm des Glücklichseins vor. Sagen wir ihnen, wie schön das Leben sein kann, wenn man Ihm begegnet ist, und wie freudig das Leben sein kann, wenn man von Ihm ergriffen ist und in das Anliegen des Reiches Gottes einbezogen wurde."

Papst Benedikt XVI. hat die Salesianer dazu aufgefordert, einen Schwerpunkt auf die Evangelisierung von Jugendlichen zu setzen: "In einer multireligiösen und säkularisierten Gesellschaft muss man neue Wege finden, um - besonders den Jugendlichen - Jesus bekannt zu machen, damit sie seine bleibende Faszination begreifen."

Hl. Johannes Bosco (1815-1888): Priester, Jugendapostel und Sozialpionier

Don Bosco war Priester und Seelsorger, Sozialarbeiter und Ordensgründer. In der italienischen Industriemetropole Turin begegnete er arbeitslosen und sozial entwurzelten Jugendlichen. Er holte sie von der Straße und nahm sie in seinem "Oratorium", einem offenen Jugendzentrum, auf. Für die Erziehung von Kindern und Jugendlichen betrachtete er vier Elemente als wesentlich:
Geborgenheit, Freizeit, Bildung und Glaube. Don Bosco bildete Mitarbeiter aus und gründete die Ordensgemeinschaft der Salesianer. Gemeinsam mit der heiligen Maria Mazzarello (1837-1881) folgte die Gründung der Don Bosco Schwestern. Aus seinen "externen Salesianern" formt er die Vereinigung der Salesianischen Mitarbeiter, die in ihrem normalen Umfeld in seinem Geist leben und arbeiten. Am 31. Jänner 1888 starb Johannes Bosco. Er wurde am 1. April 1934 heilig gesprochen und wird weltweit als Schutzpatron der Jugend verehrt.

Der Auftrag Don Boscos: Damit das Leben junger Menschen gelingt

In 132 Ländern setzen sich heute rund 16.400 Salesianer Don Boscos und 14.500 Don Bosco Schwestern im Sinne ihrer Gründer für Kinder und Jugendliche am Rande der Gesellschaft ein: In Jugend- und Ausbildungszentren, Schulen, und Universitäten sowie in der Pfarrseelsorge.

Auch in Österreich engagiert sich die Don Bosco Familie mit ihren MitarbeiterInnen besonders für benachteiligte Jugendliche. Derzeit betreuen die Salesianer und die Don Bosco Schwestern Kindergärten und Schulen, leiten Pfarren und Jugendzentren, führen Studenten- und Schülerwohnheime und laden in der Salesianischen Jugendbewegung zu zahlreichen Freizeitaktivitäten und religiösen Angeboten ein. Weiters kommen den sozialen Herausforderungen Partnerorganisationen nach: Die Don Bosco Aktion "Jugend Eine Welt" und VIDES organisieren Freiwilligeneinsätze für junge Erwachsene und unterstützen Projekte in den Ländern des Südens. Das "Don Bosco Flüchtlingswerk" betreut unbegleitete, minderjährige Asylwerber. In diesem Hilfswerk engagieren sich ebenfalls zahlreiche Jugendliche ehrenamtlich.

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