Wirtschaftsverband NÖ: Stärker werden, um noch mehr für die KMU zu erreichen

Viele UnternehmerInnen kamen zur Auftaktveranstaltung des SWV NÖ zur WK-Wahl 2010

St. Pölten (OTS) - "Der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband ist die Interessensvertretung für die kleinen und mittleren Betriebe und die Einpersonenunternehmen", stellte der Präsident und Spitzenkandidat des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Niederösterreich, Günter ERNST, bei der Auftaktveranstaltung des SWV NÖ zur Wirtschaftskammer-Wahl 2010 fest. Ziel sei es, noch stärker zu werden, um sich noch mehr für diese Betriebe einsetzen zu können. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen und das Service für die KMU und EPU müssen weiter verbessert und ausgebaut werden.
Bei der Veranstaltung, die am 14.Jänner im Niederösterreich-Haus der SPÖ in St.Pölten stattfand und von Kathi Kucharowits moderiert wurde, konnten viele UnternehmerInnen aus dem ganzen Bundesland begrüßt werden.

"Wir setzen konkrete Maßnahmen für die kleinen und mittleren Betriebe", so Günter Ernst. Er verwies darauf, dass der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband NÖ durch die Arbeit seiner Verantwortlichen in den Fachgruppen der Wirtschaftskammer viele Verbesserungen erreichen konnte. "Auch in Land und Bund hat der Wirtschaftsverband Vorschläge eingebracht, damit die kleinen Unternehmen in den Mittelpunkt der Wirtschaftspolitik gestellt werden. Und durch Wirtschaftsforen in vielen Gemeinden, regionale Informationsveranstaltungen und UnternehmerInnentreffen, durch Aktionen für BetriebsgründerInnen und -nachfolgerInnen und die Organisation von Messen haben wir zahlreiche Initiativen für die Betriebe selbst umgesetzt." Das habe auch dazu geführt, dass die Zahl der Mitglieder in den letzten Jahren deutlich erhöht werden konnte.

"Der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband Niederösterreich ist eine starke Organisation und eine engagierte Vertretung der Betriebe in der Wirtschaftskammer." Das Ziel bei der WK-Wahl ist, noch stärker zu werden als bei der letzten Wahl im Jahr 2005, wo es ein Rekordergebnis gab.

Wie der Landesgeschäftsführer des SWV NÖ, Komm.-Rat Willi Binder, informierte, wird der Wirtschaftsverband NÖ bei der kommenden WK-Wahl anteilsmäßig in so vielen Fachgruppen wie noch nie antreten.

Der Präsident des SWV Österreich, NRAbg. Dr. Christoph Matznetter, hielt fest, dass die Tätigkeit vieler UnternehmerInnen von langen Arbeitszeiten und einem relativ niedrigen Einkommen geprägt ist. Sie müssen daher die gleiche soziale Absicherung erhalten wie unselbständig Beschäftigte.

Er trat für eine Wiedereinführung des Entgeltfortzahlungsfonds und eine stärkere Begünstigung von Investitionen ein. Der Wirtschaftsverband habe hier bereits Verbesserungen erreicht, allerdings müssen zur Entlastung und Förderung der Betriebe weitere Erleichterungen folgen. Die Wirtschaftspolitik der Regierung ist unter SPÖ-Führung wesentlich KMU-freundlicher als zu Zeiten der schwarz-blau-orangen Regierung. Das zeigt auch ein Vergleich der Steuerreformen. Während bei der Steuerreform 2009 kleine und mittlere Betriebe entlastet wurden, profitierten von der Steuerreform zuvor durch Maßnahmen wie die Gruppenbesteuerung vor allem Großbetriebe und Konzerne, so Matznetter.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden Margot Handler aus Möllersdorf und Sherry Schwab aus Trumau für ihre erfolgreiche Tätigkeit und Engagement für die regionale Wirtschaft vom Frauenreferat des SWV NÖ mit dem Unternehmerinnenpreis "Olympe" ausgezeichnet.

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