Brunner: Lawinenversuch mit Schweinen ein für allemal stoppen!

Wie es zur Genehmigung kam, wird ein Nachspiel haben

Wien (OTS) - "Der sinnlose Tod von neun Schweinen ist schlimm
genug. Die zuständigen Stellen im Wissenschaftsministerium müssen jetzt endlich zur Raison kommen und dieses Projekt ein für allemal stoppen", fordert die Tierschutzsprecherin der Grünen, Christiane Brunner. Jener Wissenschaftsminister, der für die Genehmigung dieser bizarren Versuche verantwortlich ist, ist jetzt nach Brüssel als Kommissar abgerauscht und hat auch hier eine Baustelle hinterlassen, die es zu sanieren gilt, so Brunner.

Brunner erinnert daran, dass ein Tierversuch nur dann genehmigt werden darf, wenn er unerlässlich und ethisch vertretbar ist. "Es stellt sich bei den beschriebenen Experimenten nicht nur die Frage nach der Sinnhaftigkeit, sondern auch die dringende Frage, ob die Genehmigungsbehörde die Unverzichtbarkeit und die ethische Dimension der Versuche sowie die Berücksichtigung der Interessen des Tierschutzes geprüft hat. Auch hinsichtlich Transparenz wird zu klären sein, warum das Projekt so lange geheim gehalten wurde", so Brunner.
Die Grünen haben dazu eine umfangreiche parlamentarische Anfrage ausgearbeitet. Unter anderem wird gefragt, wer für die Genehmigung zuständig sei, inwieweit die ethische Vertretbarkeit geprüft worden war und warum das Vorhaben geheim gehalten wurde. Zur Betäubung der Tiere stellt sich die Frage, ob die Tiere voll anästhesiert oder lediglich sediert wurden. "Die brennende Frage wird sein, ob dieses Projekt nun ein für allemal gestoppt wird oder nicht. Falls nicht, kündigen wir massiven Widerstand an", warnt Brunner.

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