Seeber: Hedegaard sorgt für gutes Klima bei Anhörung

Hedegaard will mit und für EU Führungsrolle bei Klimaverhandlungen übernehmen

Brüssel, 15. Jänner 2010 (OTS-PD) "Die designierte Klimaschutz-Kommissarin Connie Hedegaard sorgte bei ihrer heutigen Anhörung im Umweltausschuss mit einer sehr gute Performance für gutes Klima. Sie beherrscht ihr Dossier im Detail und liefert konkrete Ideen.
Man merkt, dass sie bereit ist, eine starke Führungsrolle zu übernehmen", lobt EVP-Umweltsprecher Dr. Richard Seeber die Vorstellung der dänischen Kandidatin. ****

Für den ÖVP-Europaparlamentarier und Koordinator der größten Fraktion des Europaparlaments im Umweltausschuss ist klar, dass Hedegaard in den kommenden Jahren das Thema Klimawandel auf allen Ebenen mit großem Engagement weiterverfolgen wolle. "Ihr ist klar, dass Europa einerseits die Führung im Klimaschutz übernehmen muss, ohne dabei unsere Unternehmen in ihrer Wettbewerbsfähigkeit einzuschränken. Mit den von ihr vorgetragenen Konzepten ist dies auch möglich. Ihre Ansichten decken sich mit jenen des Europäischen Parlaments und vor allem der EVP-Fraktion", so Seeber.

Angesprochen auf die Frage des Ausbaus der Atomkraft in Europa sagte Hedegaard, dass Atomkraft für sie nicht in die Kategorie der erneuerbaren Energieformen fallen könne. "Mit ihrer Herkunft aus Dänemark ist Atomkraft für sie persönlich kein Thema, denn wie in Österreich gibt es auch in Dänemark abgesehen von einem kleinen Forschungsreaktor keine Atomkraftwerke. Auf europäischer Ebene ist sie sich zwar bewusst, dass sie an der Nutzung der Atomkraft durch manche Staaten nichts ändern könne. Dennoch scheint Atomkraft für sie nicht der goldene Ausweg für den Klimaschutz zu sein, den sich manche wünschen", ist Seeber zufrieden.

Thema der Anhörung war auch die gescheiterte Klimakonferenz von Kopenhagen: "Für den Umweltausschuss ist Hedegaard nicht der Sündenbock für dieses Scheitern. Sie hat sich massiv eingesetzt und bis zum Ende für eine Lösung gekämpft. In diesem Sinn will und wird sie auch jetzt nicht aufgeben, sondern betrachtet Kopenhagen als zentrale Etappe für den nächsten Schritt. Wichtig ist uns, dass sie in den kommenden Monaten und Jahren die Europäische Union in den globalen Klimaverhandlungen noch stärker als bisher zur Geltung gelangen lassen will. Hier hat sie uns an ihrer Seite", so Seeber abschließend.

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