Gute Nachrichten aus Haiti: Keine Verletzten und gröberen Schäden in den beiden SOS-Kinderdörfern.

Erster Hilfstransport steht kurz bevor.

Innsbruck (OTS) - Kinder, Familien und Mitarbeiter in den beiden SOS-Kinderdörfern sind unverletzt. Die Infrastruktur im SOS-Kinderdorf Santo bei Port au Prince und in der Hermann-Gmeiner-Schule nahmen keine schweren Schäden, so die erfreuliche Nachricht von Celigny Darius, dem nationalen SOS-Kinderdorf-Direktor in Haiti, via Satellitentelefon.

Eine SOS-Jugendeinrichtung in Santo, direkt in der Stadt, wurde zerstört und zwei Jugendliche verletzt. Glücklicherweise sind sie nach ärztlicher Versorgung außer Gefahr. Von einigen SOS-Kinderdorf-Projekten gibt es nach wie vor keine Nachrichten. Die Sorge bleibt also. Denn SOS-Kinderdorf befürchtet hier größere Schäden, da sie in Stadtteilen liegen, die völlig zerstört sind.

Aufgrund der gänzlich zerstörten Infrastruktur erfolgt die Koordination der Nothilfe von SOS-Kinderdorf derzeit von der Dominikanischen Republik aus. Es scheint nach aktuellem Stand möglich, das SOS-Kinderdorf Santo als Basis der SOS-Nothilfemaßnahmen zu verwenden und entsprechend auszubauen - es liegt in unmittelbarer Nähe zum Katastrophengebiet und ist von der Dominiknischen Republik aus gut erreichbar.

SOS-Kinderdorf bereitet erste Hilfstransporte vor. Die Soforthilfe umfasst lebenswichtige Grundversorgung mit Wasser, Nahrung, Kleidung, Medikamenten, aber auch psychologische Hilfe und Programme zur Familienzusammenführung. Wann weitere Maßnahmen, wie der Bau von Notunterkünften möglich sind, wird sich zeigen. Allerdings ist jetzt schon klar, dass die Menschen in Haiti in den kommenden Wochen, Monaten und Jahren unsere volle Unterstützung benötigen, um die Schäden des Erbebens zu beheben. Und SOS-Kinderdorf wird sich in der Nachbarschaft der SOS-Kinderdorfer vor allem um Kinder und ihre Familien kümmern.

Unterstützung durch Soforthilfe-Patenschaft

SOS-Kinderdorf Präsident Helmut Kutin und Christian Moser, Geschäftsführer von SOS-Kinderdorf in Österreich, bitten die Österreicherinnen und Österreicher um Unterstützung, um die Not der Kinder und Familien in Haiti zu lindern - mit einer Spende oder befristeten Patenschaft (15 Euro, sechs Monate lang)
Infos dazu: Service Telefon 0800/808081 (kostenlos) und www.sos-kinderdorf.at/soforthilfe

Spendenkonto: PSK. 1.566.000 "Haiti" BLZ 60.000.

In Haiti gibt es neben zwei SOS-Kinderdörfern zwei SOS-Jugendeinrichtungen, zwei SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen, ein SOS-Berufsbildungszentrum und vier SOS-Sozialzentren - in denen rund 570 Kinder und Jugendliche dauerhaft betreut werden. Rund 2.600 junge Menschen und Erwachsene erhalten Unterstützung durch die Familien stärkende Programme von SOS-Kinderdorf.

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Tina Vermeer, SOS-Kinderdorf/Presse
Tel.: 0676/88144 486

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