Brauner/Pürstl: Kriminalprävention für Wiens Trafiken

Wien (OTS) - In einem gemeinsamen Mediengespräch der Wiener
Polizei mit der Stadt Wien präsentierten heute Freitag Polizeipräsident Dr. Gerhard Pürstl und Vizebürgermeisterin Mag.a Renate Brauner Details zur kriminalpolizeilichen Präventionsarbeit sowie zur neuen Sicherheitsaktion der Stadt Wien für die Wiener TrafikantInnen.

ALTRA - Alarmanlagen für Trafiken

Mit "ALTRA" - der neuen Förderaktion "ALarmanlagen für TRAfiken" leistet die Stadt Wien einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Sicherheitssituation in Wiener Trafiken. Moderne Alarmanlagen sollen die Wiener Trafiken und deren Beschäftigte besser vor Raub, Einbruch und Diebstahl schützen.

"Diese Aktion auf Initiative von Bürgermeister Dr. Michael Häupl ist eine Sofort-Hilfe durch die Stadt Wien für die Wiener TrafikantInnen. Jetzt geht es darum, in den nächsten Wochen schnell und effektiv zu handeln. Wir haben uns ganz bewusst als durchführende Stelle für den Wiener Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF) entschieden, da er laufend unzählige Förderprogramme für die Wiener Wirtschaft sehr erfolgreich durchführt", so Brauner. Für diese Aktion ist eine eigene Förderrichtlinie des WWFF in Ausarbeitung.

Ab sofort können sich alle Wiener TrafikantInnen, die nunmehr die Absicht haben, eine Anlage zu installieren, beim WWFF melden (Tel.:
01/4000-86794; www.wwff.gv.at). Dort werden alle Daten aufgenommen. Nach Fertigstellung der Richtlinie erfolgt eine Kontaktaufnahme mit den interessierten TrafikantInnen. Vorsicht: Bitte nicht auf eigene Faust eine neue Anlage installieren, die dann allenfalls nicht den Förderkriterien entspricht. Daher ist unbedingt zuerst ein Kontakt mit dem WWFF notwendig.

"Die Förderung für Alarmanlagen in Trafiken ist als Pilotprojekt zunächst bis Ende des Jahres 2010 befristet, um die notwendigen Investitionen zur Erhöhung der Sicherheit möglichst rasch umsetzen zu können. Zusätzlich können sich alle Wiener TrafikantInnen nach Kontaktaufnahme mit dem WWFF von der Polizei kriminalpolizeilich in Sachen Alarmanlagen und Objektschutz umfassend beraten lassen", unterstrich Brauner die intensive Kooperation zwischen Stadt Wien und Polizei Wien bei dieser Aktion.

Förderkriterien: Bis zu 1.000 Euro Förderung je Alarmanlage möglich

Die Stadt Wien fördert die Anschaffungskosten für eine neue Alarmanlage. Die Förderung beträgt 50 Prozent der Anschaffungskosten bzw. maximal 1.000 Euro als Obergrenze.

Gefördert werden die Planung, Projektierung sowie die Anschaffung und der Einbau eines solchen Alarmsystems (je Trafik-Standort eine Anlage) durch ein konzessioniertes Unternehmen. Nicht gefördert wird die Anschaffung bzw. der Einbau von gebrauchten Alarmsystemen. Die Alarmanlage muss bestimmte technische Spezifikationen erfüllen.

Die Förderung zur Neuanschaffung einer Alarmanlage können Trafiken beantragen, die Mitglied der Wirtschaftskammer sind. Der WWFF prüft dann den Antrag hinsichtlich der Einhaltung der Förderrichtlinien.

Für den Inhalt verantwortlich: Oberstleutnant Johann Golob

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/174

Rückfragen & Kontakt:

Oberstleutnant Johann Golob
Bundespolizeidirektion Wien
Tel.: 01/31310-72118

Mag. Wolfgang Hassler
Mediensprecher Vizebürgermeisterin Mag.a Renate Brauner
Tel.: 01/4000-81845
E-Mail: wolfgang.hassler@wien.gv.at

Georg Brockmeyer
Wiener Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF)
Tel.: 01/4000-86736
E-Mail: brockmeyer@wwff.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0010