AKS begrüßt parlamentarische Diskussion zu Schuldemokratie

Petitionsausschuss befasst sich am Dienstag mit möglichen demokratiepolitischen Veränderungen

Wien (OTS/SK) - Der Petitionsausschuss des Nationalrats lädt am Dienstag zu einem ExpertInnenhearing zum Thema Schuldemokratie. Die Aktion kritischer SchülerInnen (AKS) begrüßt den Schritt, eine Diskussion zum Thema zu starten, kritisiert allerdings die fehlende thematische Breite des Hearings. ****

"Eine Diskussion über demokratische Veränderungen und mehr Mitbestimmung an Österreichs Schulen ist dringend notwendig. Es kann z.B. nicht sein, dass die Bundesschulsprecherin oder der Bundesschulsprecher noch immer auf höchst undemokratische Weise von lediglich 29 Personen gewählt wird", bringt Iris Schwarzenbacher, Vorsitzende der AKS, in die Diskussion ein.

Schwarzenbacher kritisiert außerdem den geringen Umfang an Themen, die zur Diskussion stehen. "Nachhaltige Veränderungen werden durch Einzelmaßnahmen nicht ermöglicht. Ein umfassendes Demokratiepaket ist die einzige Möglichkeit, an den Verhältnissen in der Schule zu rütteln und diese langfristig zu verändern", kommentiert die Bundesvorsitzende die einzelnen aus dem Kontext gerissenen Forderungen.

Die AKS hat gemeinsam mit SchülerInnen aus ganz Österreich ein umfassendes Demokratiekonzept entwickelt. Eckpunkte dieses Mitbestimmungskonzeptes sind die Direktwahl der Bundes- und LandesschülerInnenvertretungen, der Klassenrat als umfassendes Partizipationsorgan in den Klassen und SchulsprecherInnen in allen Schulformen.

Das gesamte Konzept als pdf steht unter www.aks.at zum Download bereit. (Schluss) sa/cv

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