VP-Juraczka: Bannmeile und verpflichtende Spielerregistrierung für Automatenlokale gefordert

Wien (OTS) - Der unkontrollierte Wildwuchs von Automatenlokalen
ist eine Bedrohung für Infrastruktur, Wohnqualität und Sicherheit in den Wiener Bezirken. Die Anzahl der Spielautomatenlokale in Hernals, aber auch in anderen Wiener Bezirken, nimmt besorgniserregend überhand.

"Immer öfter wenden sich besorgte Bürger, Geschäftsleute, aber auch Angehörige teils minderjähriger Spielsüchtiger an mich und fragen, warum in Wien nichts gegen diese zerstörerische Entwicklung getan wird", so der Hernalser ÖVP Bezirksvorsteher-Stellvertreter Manfred Juraczka, der diese Situation nicht länger hinnehmen will.

Der Zugang zu den Spielautomaten sei in der Wiener Praxis nämlich für jedermann problemlos möglich. Die Stadt Wien führe so gut wie keine Kontrollen der Jugendschutzbestimmungen durch. Die Zahl der meist jugendlichen Spielsüchtigen und deren Verschuldung steige ständig -und damit auch die Probleme. Denn Spielsucht sei, neben der Drogenproblematik, laut Polizeimeldungen auch ein wesentlicher Faktor für die zunehmende Zahl an Raubüberfällen in Wien.

Juraczka fordert deshalb ein sofortiges Maßnahmenpaket:

1. Eine Bannmeile für Automatenlokale von zumindest 200 Metern rund um Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen und Stationen öffentlicher Verkehrsmittel.
2. Der Zutritt zu den Automatenlokalen soll nur nach vorheriger Vorlage eines Lichtbildausweises und einer verpflichtenden Registrierung in einer zentralen Datenbank möglich sein, wo auch Alter und Besuchshäufigkeit registriert werden. Risikospielern und Jugendlichen muss - wie im Casino - der Zutritt verwehrt werden. Die Behörden der Stadt Wien haben intensive Kontrollen zur Einhaltung dieser Regelungen durchzuführen.

"Ich appelliere an die Wiener Stadtregierung, die erforderlichen landesgesetzlichen Regelungen zum Schutz der Jugendlichen und Suchtopfer schnellstmöglich zu schaffen", stellt Juraczka unmissverständlich klar.

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