FP-Amhof: Redimensionierung des Projekts Porzellangasse ist dringend geboten!

Überarbeitung und Verkleinerung des Projekts der Neugestaltung der Porzellangasse gefordert

Wien (OTS/fpd) - Mit Staunen mussten die Vertreter von SPÖ und Grünen bei der hastig vor Weihnachten einberufenen und bis auf den letzten Platz gefüllten Bürgerversammlung in der Bezirksvorstehung erleben, wie ihnen der Zorn der Bevölkerung entgegenbrandete und der bisherigen Verkehrspolitik am Alsergrund eine eindeutige Absage erteilt wurde. Das Projekt, welches Gehsteigvorziehungen in Form von überdimensionalen Ohrwascheln und Baumscheiben von der Größe eines ganzen Stellplatzes vorsieht und somit einen nicht hinnehmbaren Verlust von Parkraum bedeuten würde, wurde von aufgebrachten Rossauer Anrainern förmlich in der Luft zerfetzt.

"Zwar wurde seitens der Mehrheitsfraktionen von SPÖ und Grünen unverbindlich zugesagt, die Situation in der Porzellangasse zu überdenken und den neu geschaffenen Schutzweg bei der Thurngasse zu evaluieren, dennoch überwiegt nicht nur bei uns Freiheitlichen, sondern bei vielen Bürgern des Bezirks die Skepsis, ob die bei einer einzigen Versammlung geäußerten Argumente für eine vernünftige, lösungsorientierte Verkehrspolitik bei diesen beiden Parteien auf fruchtbaren Boden fallen können," so Amhof nach der Versammlung.

Ob die ÖVP Alsergrund für eine solche ausgewogene Verkehrspolitik, die die Interessen aller Verkehrsteilnehmer berücksichtigt, stehe, sei aus freiheitlicher Sicht ebenfalls zu hinterfragen, da sie dem ursprünglichen Antrag "Baumallee Porzellangasse" der Grünen aus dem Jahr 2007 zugestimmt und dem - wesentlich kleineren - freiheitlichen Abänderungsantrag "Baumreihe Porzellangasse" abgelehnt hat.

"Aus dieser Bürgerversammlung können Bürger und Politiker gleichermaßen die Lehre ?klein ist schön? mitnehmen und daraus den Auftrag an die Bezirkspolitik ableiten, einerseits bei künftig notwendigen Gestaltungsmaßnahmen das menschliche Maß nicht aus den Augen zu verlieren und andererseits nicht notwendige Maßnahmen schlicht zu unterlassen," meinte Klubobmann Gregor Amhof abschließend. (Schluss)paw

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