Scheuch: Nicht ein Wort stimmt - NEWS-Tonband als weiterer Schmutzkübel gegen Kärnten

Petzner spielt Unschuldslamm

Klagenfurt (OTS) - "Ich habe eine reines Gewissen", erklärt der Landesparteiobmann der Freiheitlichen in Kärnten DI Uwe Scheuch zu der von NEWS geführten Schmutzkübelkampagne wegen eines angeblich mitgeschnittenen Gesprächs über einen russischen Investor. "Das Magazin NEWS führt seit 20 Jahren einen Feldzug gegen das freiheitliche Lager. Aber was bei Jörg Haider nicht funktioniert hat, wird auch jetzt nicht funktionieren. Nur weil ich mich für unsere Gesinnungsgemeinschaft eingesetzt habe, soll ich fertig gemacht werden. Trotzdem habe ich noch nie so viel positiven Zuspruch bekommen wie seit Veröffentlichung dieser Unterstellungen - auch von bis dahin skeptischen Parteifreunden. Denn jedem ist klar, woher 3 Tage vor unserem Parteitag, wo einige Leute gegen ihren politischen Untergang kämpfen, diese Schmuddelkampagne herkommt", so Scheuch.

Kein russischer Investor habe je von Kärnten eine Staatsbürgerschaft bekommen, auch weil dafür der Ministerrat in Wien, aber nicht die Kärntner Landesregierung, behördlich zuständig sei. "Ich fordere die Offenlegung aller Staatsbürgerschaften, die in den letzten Jahren vom Ministerrat beschlossen wurden. Dann wird man sehen, wer hier wirklich aktiv war", meinte Scheuch in Richtung ÖVP und SPÖ. Außerdem wäre man sofort bereit, die Parteifinanzen offen zu legen, wenn das auch bei allen anderen Parteien geschehen würde, führt Scheuch aus. "Die ÖVP wehrt sich immer gegen mehr Transparenz bei den Finanzen. Wir haben damit kein Problem. Denn für Parteispenden gibt es eine klare Regelung: Es wird alles versteuert", stellt Scheuch fest. Offenbar werde hier versucht, ihn als Parteichef im Vorfeld eines wichtigen Parteitages öffentlich zu diskreditieren. "Ich bin menschlich enttäuscht, aber sachlich gestärkt. Wir gehen den richtigen Weg der Eigenständigkeit. Davon bin ich jetzt mehr denn je überzeugt. Mit solchen Leuten wollen wir Freiheitliche in Kärnten nichts mehr zu tun haben!"

Er werde diese Unterstellungen sicher nicht auf sich beruhen lassen, sondern habe bereits seinen Rechtsbeistand beigezogen. "Wir lassen uns diese Diffamierungskampagne nicht gefallen. Es wird bereits an dementsprechenden Klagen und Anzeigen gearbeitet. Je schneller die Behörden tätig werden, desto besser, weil desto schneller werden die Unterstellungen aufgeklärt", meint Scheuch. "Man merkt, dass hier ein ganzes System Angst vor der Kraft des geeinten freiheitlichen Lagers in Österreich hat. Aber am Ende vertrauen uns die Menschen, weil sie sehen, dass wir uns nicht hinter Schreibtischen und im Internet verstecken. Wir sind bei den Menschen, wir stellen uns den Fragen. Und ich stelle mich dem Parteitag, der unseren Weg bestätigen wird", kündigte Scheuch an. Er vermisse allerdings nach wie vor eine Antwort, ob sich Petzner oder Pucher in den Ring trauen würden. "Wenn man an seine Ideen und Visionen glaubt, muss man auch dafür einstehen. Trotzdem gibt es von seiten des BZÖ noch immer keinen Gegenkandidaten. Sehr viel Vertrauen in den eigenen Weg dürfte es also nicht geben", kommentierte Scheuch das Zögern des BZÖ.

"Derzeit gilt: jeder Prügel ist ein guter, der einen Freiheitlichen schlägt. Aber der Parteitag am Samstag wird zeigen, dass die Kärntner Freiheitlichen sich diese Schmuddelattacken nicht bieten lassen. Da hilft es auch nichts, wenn Petzner jetzt das Unschuldslamm spielt. Ich bin von einer für manche überraschend hohen Mehrheit für unseren Weg überzeugt - jetzt erst recht", schloss Scheuch.

(Schluss/le)

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