BAGS ruft zur Rückkehr an Verhandlungstisch auf

Forderungen der Gewerkschaft für ArbeitgeberInnen verständlich, aber nicht finanzierbar

Wien (OTS) - Die alljährlichen Verhandlungen zum Kollektivvertrag der Gesundheits- und Sozialbranche (BAGS KV) gestalten sich für 2010 besonders schwierig. Bisher konnte noch keine Einigung zwischen den Gewerkschaften und der Berufsvereinigung von Arbeitgebern für Gesundheits- und Sozialberufe (BAGS) erzielt werden. Im Zentrum der Diskussion steht die Forderung der Gewerkschaften nach einer Erhöhung deutlich über jener des Öffentlichen Dienstes. Dies wurde durch den heutigen Aktionstag unterstrichen.

Die Forderungen der Gewerkschaften werden von den ArbeitgeberInnen nicht grundsätzlich in Frage gestellt. "Wir können nur unterstreichen, dass ein stärkeres Bewusstsein für die hervorragenden Arbeit, die die Beschäftigen im Gesundheits- und Sozialbereich erbringen, in der Öffentlichkeit geschaffen und diesen Leistungen ein gesellschaftlich höherer Stellenwert eingeräumt werden muss. Als GeschäftsführerInnen ist es aber auch unsere Aufgabe, kostenbewusst zu agieren und für ausgewogene Finanzen in unseren Organisationen zu sorgen", betont Wolfgang Gruber, Vorstandsvorsitzender und Verhandlungsführer der BAGS. Die BAGS ist aber zuversichtlich, dass auch für 2010 ein für alle Beteiligten zufrieden stellender Abschluss erzielt werden kann. Am 21. Jänner 2010 finden die Kollektivvertragsverhandlungen ihre Fortsetzung.

Die Berufsvereinigung von Arbeitgebern für Gesundheits- und Sozialberufe (BAGS) wurde im Bestreben, gleiche Arbeitsbedingungen für gleiche Tätigkeiten in ein und derselben Branche zu schaffen, im Februar 1997 gegründet. Sie verhandelte in weiterer Folge mit den Fachgewerkschaften GPA-djp und vida einen bundesweiten Kollektivvertrag für den Bereich der Gesundheits- und Sozialen Dienste. Mit der Satzung des BAGS Kollektivertrages unterliegen mehr als 75.000 Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen diesem Kollektivvertrag.

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Gesundheits- & Sozialberufe (BAGS)
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