FPÖ-Kunasek: Norbert Darabos hat offenbar vergessen, dass er Verteidigungsminister ist

Statt sich um dringende Heeresangelegenheiten zu kümmern, spielt Darabos lieber das "Beiwagerl" von Innenministerin Fekter und feiert in diversen VIP-Zelten

Wien (OTS) - Die mediale Dauerpräsenz von Norbert Darabos an der Seite von Innenministerin Fekter rund um die leidige Debatte über ein weiteres Erstaufnahmezentrum für Asylwerber, nimmt der Freiheitliche Nationalratsabgeordnete Mario Kunasek zum Anlass, massive Kritik an Darabos' Leistungen als Verteidigungsminister zu üben: "Es ist rührend, dass die SPÖ den Burgenländer Darabos, vor der bevorstehenden Landtagswahl im Burgenland, der Innenministerin in der Erstaufnahmezentrendebatte als "Aufpasser" zur Seite stellt. Es ist auch kein Geheimnis, dass sich Darabos in den VIP-Zelten diverser Sport-Großveranstaltungen offensichtlich wohler fühlt als unter uniformierten Waffenträgern. Es ist aber absolut unverständlich, dass ein amtierender Heeresminister seine Kernaufgabe so sträflich vernachlässigt. Und die Kernaufgabe muss das Österreichische Bundesheer sein", stellt Kunasek, Mitglied im parlamentarischen Landesverteidigungsausschuss, unmissverständlich fest.

"Beim Bundesheer kracht es an allen Ecken und Enden: Das Budget ist bedrohlich knapp, Kasernen verfallen, Soldaten werden unzureichend ausgerüstet, wichtige Großanschaffungen werden ausgesetzt und die Heeresreform 2010 ist de facto gescheitert. Das Bundesheer ist eine Großbaustelle und Darabos ist scheinbar so unausgelastet, dass er neben seiner Prestigefunktion als Sportminister und seinem neuen "Beiwagerl-Job" an der Seite Fekters offenbar schon vergessen hat, dass er auch Bundesminister für Landesverteidigung in dieser Republik ist. Ich fordere Darabos auf, sich endlich mit voller Kraft den wichtigen Fragen des Bundesheeres zu widmen. Wenn er schon so viel Zeit mit Frau Fekter verbringt, könnte er beispielsweise die Gelegenheit nutzen, um mit der Ministerin über die Übernahme der Kosten für den, in der jetzigen Form ohnehin sinnlosen, Assistenzeinsatz des Heeres durch das Innenministerium zu verhandeln", so Kunasek abschließend.

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