FPÖ-Neubauer: "Die Menschen in Südtirol sind es leid, von ständig taktierenden Politikern an der Nase herumgeführt zu werden"

Sofortige Umsetzung der Verankerung der Schutzmachtfunktion in der österreichischen Verfassung wurde vom FPÖ-Vertreter bei gestriger Veranstaltung in Villanders erneut gefordert

Wien (OTS) - "Im Zuge der gestrigen Diskussionsrunde in Villanders wurden die aktuellen und kontroversiellen Diskussionspunkte rund um das Thema Südtirol behandelt", berichtet heute FPÖ-Südtirolsprecher NAbg. Werner Neubauer. "Es ging unter anderem um die Forderung nach Selbstbestimmung, die doppelte Staatsbürgerschaft sowie die Verankerung der Schutzmachtfunktion in der österreichischen Bundesverfassung. Auch die ungezügelte Zuwanderung, die die deutsche und ladinische Volksgruppe massiv bedroht, war einer der Hauptpunkte der Diskussion am gestrigen Abend." Neben den Vertretern der Südtiroler Volkspartei, dem Südtirolsprecher der ÖVP, Hermann Gahr, Pius Leitner, Landtagsabgeordneter und Obmann der Südtiroler Freiheitlichen, Sven Knoll, Landtagsabgeordneter der Südtiroler Freiheit und Sepp Kusstascher, Sprecher der Grünen, nahm der freiheitliche Südtirolsprecher, Neubauer, gestern an der Podiumsdiskussion in Villanders teil.

Neubauer hat im Rahmen dieser Podiumsdiskussion vor 400 Zuhörern herzliche Grüße von FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache übermittelt und die freiheitlichen Positionen erneuert. Er bekräftigte, dass die FPÖ ein treuer Partner Süd-Tirols sei, was sich auch darin dokumentiere, dass die FPÖ sich als einzige Partei in ihrem Parteiprogramm zu den Landsleuten in Südtirol offen bekenne.

Unter großem Applaus forderte Neubauer vom anwesenden ÖVP-Südtirolsprecher Hermann Gahr die sofortige Umsetzung der Verankerung der Schutzmachtfunktion in der österreichischen Verfassung, weil es nicht angehen könne, dass ein Beschluss des österreichischen Nationalrates seit 5 Jahren nicht umgesetzt werde. Gleichzeitig stellte Neubauer fest, dass entgegen anderslautender Meinungen die Umsetzung einer zweiten Staatsbürgerschaft für deutsche und ladinische Süd-Tiroler sehr wohl durchzusetzen wäre, wenn der politische Wille dafür vorhanden sei. Als Beispiel führte Neubauer die Tiroler Siedlung in "13 Linden" in Brasilien an. Diese, in den 30er Jahren ausgewanderten Tiroler verfügten sehr wohl über die Österreichische als auch die Brasilianische Staatsbürgerschaft und haben bei den letzten Nationalratswahlen in einem eigenen Konsulat ihre Stimme abgegeben. "Die Menschen in Südtirol sind es leid, von ständig taktierenden Politikern an der Nase herumgeführt zu werden und von einer Legislaturperiode zur anderen mit neuerlichen Versprechungen vertröstet zu werden. Das hat auch die gestrige Veranstaltung der Schützen in Villanders zu Tage gebracht", erklärte Neubauer. "Die Leute wollen Taten sehen."

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