FFG: Jetzt richtige Prioritäten setzen

Studien zeigen: Forschungsförderung ist gut investiertes Geld - auch für den Staat

Wien (OTS) - Dass Forschungsförderung enorme Effekte für Beschäftigung und Wertschöpfung bringt, hat die Industriellenvereinigung am Donnerstag in einer Pressekonferenz, untermauert durch eine brandaktuelle Studie des Industriewissenschaftlichen Instituts (IWI), bestätigt. Demnach schaffe 1 Mio. Euro 132 zusätzliche hochqualifizierte Arbeitsplätze in der Industrie und bringe zusätzliche 3 Mio. Euro an Steuern und Abgaben, davon 1,55 Mio. Euro an Bundessteuern.

"Mehr Investitionen in Forschung und Innovation bringen also nicht nur der Wirtschaft etwas, sondern auch dem Staat, der langfristig mehr zurück bekommt, als er investiert", resümieren Henrietta Egerth und Klaus Pseiner, die Geschäftsführer der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG. Diesen Schluss ließen auch die Evaluierungen von FFG-Förderungen zu: der sogenannte Förderungsmultiplikator (KMU Forschung Austria) belegt, dass 1 investierter Fördereuro rund 26,- Euro zusätzliche Umsätze und Lizenzerlöse bewirke.

Der in einer Studie der Joanneum Research Forschungsgesellschaft erhobene 'F&E-Ausgaben Hebel' zeigt, dass 1 investierter Fördereuro mittelfristig 0,85 Euro zusätzliche F&E-Gesamtausgaben des Unternehmens auslöse. Damit bestätige sich, dass die Förderung von anwendungsorientierten Forschungsprojekten die notwendige Hebelwirkung habe, um Unternehmen zu mehr Innovationsaktivität und zu weiteren Zukunftsinvestitionen anzuregen.

"Wir hoffen vor allem für die forschenden Unternehmen, dass die Bundesregierung auch bei knappen Budgets die richtigen Prioritäten mit einem guten Mix aus direkter und indirekter Forschungsförderung, weiterhin setzen wird", so Egerth und Pseiner.

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